Klimaschutz

Umweltaktivistin aus Ecuador ist zu Gast in Göttingen

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Patricia Gualinga: Umwelt- und Frauenaktivistin aus Ecuador.

Mit der Musik-Text-Collage „Die Welt im Zenit“ möchten die ecuadorianische Umwelt- und Frauenaktivistin Patricia Gualinga und das Duo „Grupo Sal“ zu mehr Klimaschutz auffordern.

Die Veranstaltung findet statt am Sonntag, 17. November, ab 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) in der Alten Mensa, Wilhelmsplatz 3. Organisiert wird sie von der Stadt Göttingen zum Abschluss der Nachhaltigkeitskonferenz der Universität Göttingen.

Die Musik der lateinamerikanischen Musikgruppe „Grupo Sal“, die auf entwicklungs- und umweltpolitische Themen aufmerksam macht, wird mit den Berichten und Erzählungen der international anerkannten Umwelt- und Frauenaktivistin Patricia Gualinga verbunden. Musik und Berichte fügen sich zusammen zu einer Collage, die informiert, hinterfragt und bewegt.

Durch den Abend führt Isabella Radhuber (Politologin an der Universität Wien) im Dialog mit Gualinga. Auch Göttinger Initiativen informieren über ihre Aktivitäten und laden ein, sich am lokalen Klimaschutz zu beteiligen.

Kampf gegen internationale Ölkonzerne

Seit Langem kämpft Patricia Gualinga mit ihrer Gemeinde Sarayaku (Ecuador) erfolgreich gegen das Eindringen internationaler Ölkonzerne in ihr Territorium. Sie zeigt Alternativen zu zerstörerischen Lebens- und Wirtschaftsweisen im Bemühen um mehr Nachhaltigkeit auf. In Zeiten der fortschreitenden Klimakrise und verheerender Brände am Amazonas wird der Kampf der indigenen Völker um einen intakten Regenwald und funktionierende Ökosysteme wichtiger denn je.

Die Stadt Göttingen setzt sich seit 1991 mit dem Beitritt zum Klima-Bündnis für den Schutz des globalen Klimas in Partnerschaft mit indigenen Völkern. Im Masterplan 100 Prozent Klimaschutz hat sich die Stadt mit der Universität Göttingen und den Stadtwerken das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 treibhausgasneutral zu werden. 

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