Aktion der Kultureinrichtungen

Umzug für den Umzug von JT und KAZ in Göttingen

Umzug Junges Theater und Kulturzentrum KAZ mit Umzugsspektakel durch Göttingen. Foto: Stefan Rampfel

Göttingen – Mit einem symbolischen Umzug haben am Samstag das  Kulturzentrum KAZ und das Junge Theater (JT) ihre Heimstätte an der Hospitalstraße verlassen.

Für mindestens drei Jahre sind beide Einrichtungen nun offiziell in der ehemaligen Voigt-Realschule an der Bürgerstraße 15 zu finden, weil das Otfried-Müller-Haus grundsaniert wird

Zunächst gab es auf dem Wochenmarktplatz Aktionen und Vorführungen. Da waren die KAZ Akrobaten, die ihr Können ebenso zeigten wie der KAZ Chor oder die KAZ Flötengruppe. Vom Spielmannzug Dransfeld gab es flotte Marschmusik. Auf zwei Traktoranhängern spielte das Ensemble des Jungen Theaters und der Shantychor der Marinekameradschaft Göttingen sowie der KAZ Trommelkurs.

Nach der symbolischen Schlüsselübergabe von Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler an Anne Moldenhauer, Geschäftsführerin vom KAZ, und JT-Intendant Nico Dietrich, setzte sich der Festumzug mit mehreren hundert Menschen in Bewegung: Über Kurze Straße, Groner Straße, Angerstraße und Gartenstraße ging es zur neuen Unterkunft an der Bürgerstraße. Mit dabei waren nicht nur die Beteiligten von JT und KAZ mit einigen symbolischen Umzugskartons, sondern auch ein Einhorn des Theaters der Nacht aus Northeim, Freunde vom Kino Lumiere und der Stadtbibliothek, ehemalige Schüler der Voigt-Realschule und viele andere.

In Empfang genommen wurde der Festumzug von den Kindern der benachbarten Kita an der Gartenstraße, die zum Einzug Brot und Salz schenkten. „In unserer neuen Unterkunft haben wir deutlich mehr Platz als zuvor, also ist der vorübergehende Umzug für uns eine deutliche Verbesserung“, sagt Anne Moldenhauer vom KAZ.

Im Anschluss gab es ein Hoffest mit Live-Musik, Führungen durch die 20 Räume, Lesungen, Theateraufführungen und Konzerte. Auch am Sonntag wurde weitergefeiert. So gab es Kinderabenteuer und eine Fotoaktion auf der Nachbarschaftsbank, wo Fotograf Arasch Zandieh Bilder von sich noch unbekannten Menschen machte. (ysr)

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