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Unesco ernennt Hebammenwesen zum Kulturerbe

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Von: Daniel Zander

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In Aktion: Die Arbeit der Hebammen ist jetzt ein anerkanntes Kulturgut. Rubrikenlistenbild: dpa
In Aktion: Die Arbeit der Hebammen ist jetzt ein anerkanntes Kulturgut. Rubrikenlistenbild: dpa

Göttingen. Die UN-Organisation Unesco hat das Hebammenwesen als immatrielles Kulturerbe anerkannt. Den Antrag hatten zwei Eltern aus Göttingen gestellt.

Die deutsche Kommision nahm das Hebammenwesen in die Liste auf, da das Wissen und Können der Hebammen auch ohne die technischen Möglichkeiten der Medizin einsetzbar ist.

Dazu komme die große Breite des Hebammenwesens, das sich unter anderem über Geburtenvorgänge, Massage und Naturheilkunde erstreckt. Den entsprechenden Vorschlag, der bei der Unesco eingereicht wurde, haben Barbara Hirt vom Göttinger kidsgo-Verlag und Deike Terruhn vorbereitet.

„Wir sind Barbara Hirt und Deike Terruhn dankbar, dass sie die Initiative ergriffen haben, den Antrag für uns Hebammen vorzubereiten“, sagt Lisa von Reiche, Hebamme und Mitglied des Vereins „Hebammen für Deutschland“ (HfD). Die Anerkennung sei ein wichtiger Schritt, um die Bedeutung der Hebammen sichtbar zu machen.

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