Autofahrer wird leicht verletzt

Unfall am Bahnübergang: Regionalbahn stößt mit Auto zusammen

Lenglern. An einem unbeschrankten Bahnübergang am Graseweg in Lenglern kam es am Dienstag gegen 12.20 Uhr zu einem Zusammenstoß zwischen einem Triebwagen und einem Auto.

Der 76-jährige Autofahrer wurde dabei leicht verletzt.

Der Unfallverursacher hatte Glück im Unglück: Er übersah offenbar die herannahende Regionalbahn, die von Göttingen in Richtung Adelebsen unterwegs war. Dadurch kam es zur Kollision, bei dem das Auto des Mannes aus Lenglern zerstört wurde. Am Triebwagen selbst und an einem Andreaskreuz entstand ebenfalls Schaden. Die genaue Schadenshöhe ist bislang noch unbekannt.

Die Züge fahren an dieser Stelle mit Tempo 60 und müssen vor jedem unbeschrankten Bahnübergang hupen. Die Freiwillige Feuerwehr aus Lenglern war mit 15 Einsatzkräften vor Ort. Ein Rettungswagen brachte den Pkw-Fahrer in das Weender Krankenhaus.

Der Lokführer blieb unverletzt. Er hatte das Auto schon auf den Gleisen gesehen und bereits vor dem Bahnübergang eine Notbremsung eingeleitet. „Für mich ist es bereits der dritte Unfall“, erzählte er gelassen. Der Zug kam kurz hinter dem Übergang zum Stehen. Niemand der 25 Fahrgäste wurde verletzt. Sie wurden nach etwa einer Stunde mit Taxis zu ihren Zielorten gefahren. Einige wurden auch von Verwandten oder Freunden abgeholt.

Die eingleisige Bahnstrecke war zunächst gesperrt. Die Züge aus Richtung Ottbergen fuhren bis nach Adelebsen und drehten dort um. Die Oberweserbahn zwischen Göttingen und Ottbergen verkehrt normalerweise im Stundentakt. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen an der Unfallstelle aufgenommen.

Immer wieder kommt es an unbeschrankten Bahnübergängen zwischen Göttingen und Bodenfelde zu Unfällen. Erst am Silvestertag 2013 verunglückte ebenfalls in Lenglern ein Pkw an einem anderen Bahnübergang. Im Jahr 2013 waren an den Bahnübergängen in Lödingsen und Erbsen Schrankenanlagen nachgerüstet worden. (ysr)

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