Zentrum für Medizinrecht der Uni Göttingen

Im ZHG: Diskussion um das Problem Organspende und Widerspruchslösung

+
Darum geht es: Der Organspendeausweis und eine mögliche Widerspruchsregelung in Deutschland. 

Göttingen - „Brauchen wir die Widerspruchslösung bei der Organspende?“ Dieser Frage widmet sich am Donnerstag, 25. April, ab 19 Uhr, im Hörsaal 006 des Zentralen Hörsaalgebäudes (ZHG) eine Diskussionsveranstaltung.

Sie wird von Studierenden und Lehrenden der Universität Göttingen veranstaltet.

Die Diskussion wird seit vielen Jahren geführt. Hintergrund und Auslöser ist immer wieder die Zahl zu weniger Organspenden und Organe, die für Transplantationen in Deutschland zur Verfügung stehen. Etwa 10 000 Menschen stehen auf Wartelisten für Nieren, Lebern und Herzen.

Letztlich geht es darum, die Zahl der Spender zu erhöhen. Die in Deutschland bestehende Zustimmungslösung könnte nach Vorschlägen – auch von Politikern – einer Widerspruchslösung weichen. Sprich: Jeder ist potenzieller Organspender, so lange er nicht widerspricht.

Zum Thema hat das Zentrum für Medizinrecht der Georg-August-Universität mit der Demokratischen Aktion Fachschaft (DAF) für die Podiumsdiskussion eingeladen: Thomas Oppermann (Vizepräsident des Deutschen Bundestages, SPD), Prof. Dr. Gunnar Duttge (Abteilung für strafrechtliches Medizin- und Biorecht, Uni Göttingen), Dr. Rigmar Osterkamp (Politikwissenschaftler und Ökonom), Dr. Matthias Kaufmann (Geschäftsführender Arzt Deutsche Stiftung Organspende und -transplantation). Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.