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Uni Göttingen startet Gespräche im Kloster Bursfelde

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Prof. Thomas Kaufmann.
Uni-Professor und Abt in Bursfelde: Prof. Thomas Kaufmann. © Privat/nh

Mit der Veranstaltungsreihe „Bursfelder Gespräche“ wollen die Universität Göttingen und das Kloster Bursfelde den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ermöglichen.

Bursfelde – Die Veranstaltungsreihe soll auch die vorhandenen Verbindungen zwischen dem Kloster und der Uni verstärken. Zwei Mal pro Jahr sollen im Kloster Diskussionen zu aktuellen Themen stattfinden.

Zum Auftakt diskutierten der Forstwissenschaftler Christian Ammer, der Theologe Martin Laube und der Geowissenschaftler Joachim Reitner am 9. Juni in der Klosterkirche über den Klimawandel.

Thomas Kaufmann verbindet die Uni Göttingen mit dem Kloster Bursfelde

Eine bestehende Verbindung zwischen der Göttinger Uni und dem Kloster ist, dass der renommierte Kirchenhistoriker und Professor am Theologischen Institut, Thomas Kaufmann, auch Abt des Klosters Bursfelde ist.

Das Kloster wurde 1093 als Benediktiner-Abtei gegründet. Mit dem Westfälischen Frieden von 1648 wurde es evangelisch. Bis 1672 lebten dort Mönche.

1971 fanden in der damals stark verfallenen Klosterkirche erste Sommerkonzerte statt, die Klosterkammer Hannover ließ das Gebäude danach aufwändig sanieren. 1978 wurde das Kloster an der Weser zum Tagungshaus, das sich seit mehr als zehn Jahren in Trägerschaft der hannoverschen Landeskirche befindet. (tko)

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