Stark beim Geldeinwerben

Uni Göttingen gut platziert im Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Auditorium der Georg-August-Universität: Die Göttinger Uni, wie auch die UMG, zählen beim Einwerben von Fördergeld zu den Top-Unis in Deutschland.
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Auditorium der Georg-August-Universität: Die Göttinger Uni, wie auch die UMG, zählen beim Einwerben von Fördergeld zu den Top-Unis in Deutschland.

Die Uni Göttingen gehört im Förderatlas 2021 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zu den zwölf besten Universitäten in Deutschland.

Göttingen – Von 2017 bis 2019 konnte die Uni Göttingen bei der DFG 233,8 Millionen Euro an Fördermitteln für die Forschung einwerben. Der DFG-Förderatlas gilt als wichtigste Rangliste für Hochschulen in Deutschland in Bezug auf das Einwerben von Fördergeld.

Top platziert sind die Lebenswissenschaften, die bundesweit den vierten Platz belegen. Zu den Fächern mit den vergleichsweise höchsten DFG-Bewilligungen an der Uni Göttingen gehören die Agrarwissenschaften, Forstwissenschaften und Tiermedizin, die erneut gemeinsam Platz eins belegen. Die Biologie an der Universität Göttingen kommt auf Platz zwei in der Liste der deutschen Unis.

Lebenswissenschaften äußerst attraktiv für internationale Forscher

„Die Göttinger Lebenswissenschaften sind auch äußerst attraktiv für internationale Forscherinnen und Forscher“, teilt die Universität mit: In der Liste der von der Alexander von Humboldt-Stiftung und der vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderten Wissenschaftler ist die Uni Göttingen die am häufigsten gewählte Hochschule in Deutschland.

In der Liste der Unis, die am häufigsten von aus dem Topf des Europäischen Forschungsrats Geförderten aus ganz Europa für einen Forschungsaufenthalt ausgewählt werden, belegt die Uni Rang sechs.

„Damit geht aus dem DFG-Förderatlas einmal mehr hervor, dass Göttingen zu einem der attraktivsten Forschungsstandorte in Deutschland zählt“, schließt Uni-Präsident Prof. Dr. Metin Tolan daraus.

Rang vier unter 36 universitärmedizinischen Einrichtungen für die UMG

Stark schneidet auch die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) im Förderatlas der DFG ab: Für sie notiert werden 69,4 Millionen Euro und somit Rang vier unter 36 universitärmedizinischen Einrichtungen im Zeitraum von 2017 bis 2019. Rechnet man die Fördersummen pro Professur um, belegt die UMG sogar den fünften Platz mit 629 700 Euro pro Vollzeit-Professur, teilt die UMG mit.

„Die Auswertung der DFG belegt, dass die UMG insbesondere in der Grundlagenforschung mit Ihren Forschungsvorhaben wettbewerbsfähig und erfolgreich ist und bleibt“, sagt Professor Dr. Wolfgang Brück, Sprecher des Vorstandes der UMG, Vorstand Forschung und Lehre und Dekan der medizinischen Fakultät. „Das gute Abschneiden motiviert uns, weiterhin Spitzenforschung auf höchstem Niveau voranzubringen.“

Die 36 Uni-Kliniken in Deutschland wurden mit 1,74 Milliarden Euro gefördert. Spitzenreiter sind die Charité – Universitätsmedizin Berlin mit einer Fördersumme von 115,9 Millionen Euro und die Medizinische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München/Klinikum der Uni München mit 107,3 Millionen Euro. (Thomas Kopietz)

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