Krebshilfe fördert Projekt und füllt Lücke im Netz

Uni-Kliniken Göttingen und Hannover bilden Spitzenkrebszentrum

Gründung des Krebszentrums im November 2019
+
Gründung im November 2019: Die Verantwortlichen von Medizinischer Hochschule Hannover (MHH) und Universitätsmedizin Göttingen (UMG) gründeten das Comprehensive Cance Center Niedersachsen (CCCN). Von links vorne Prof. Wolfgang Brück (Sprecher des UMG-Vorstandes) Wissenschaftsminister Björn Thümler, Prof. Michael Manns (Präsident MHH); (hinten von links): Prof. Volker Ellenrieder (Direktor des UniversitätsKrebszentrums Göttingen UMG) und Prof. Peter Hillemanns (Direktor CCC Hannover).

Großer Erfolg für die Kooperation von Medizinischer Hochschule Hannover (MHH) und Universitätsmedizin Göttingen (UMG): Die Deutsche Krebshilfe ernennt das Comprehensive Cancer Center Niedersachsen (CCC-N) zum Onkologischen Spitzenzentrum.

Göttingen/Hannover – Damit wird eine Lücke im Netz der Krebshilfe-Spitzenzentren in der Mitte Deutschlands geschlossen. Die Auszeichnung geht einher mit einer Förderung von drei Millionen Euro, verteilt auf vier Jahre. Damit ist das CCC-N eines von nun 14 Onkologischen Spitzenzentren deutschlandweit.

Diese Entscheidung hat die Deutsche Krebshilfe (DKH) heute, am 3. Februar 2021, bekannt gegeben. Das CCC-N war im November 2019 gemeinsam von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) gegründet und seitdem mit großem Engagement der Beteiligten in den Uni-Klinika vorangebracht worden.

Mit der Auszeichnung wird den Krebsspezialisten des CCC-N von den internationalen Gutachtern und Experten der DKH bescheinigt, dass sie Krebspatienten auf höchs-tem medizinischem Niveau sowie nach aktuellem Stand der Wissenschaft behandeln und so zu einer umfassenden und optimalen Versorgung in ganz Niedersachsen beitragen.

Darüber hinaus entwickeln die beteiligten Einrichtungen des CCC Niedersachsen kontinuierlich neue Krebsdiagnostik und -therapien sowie Standards für Versorgungsabläufe, die sie an alle beteiligten Kooperationspartner im Netzwerk weitergeben – also auch an andere Kliniken und Krankenhäuser im Land.

.„Diese Auszeichnung ist die größtmögliche Anerkennung für die erfolgreiche Aufbauarbeit in den vergangenen zweieinhalb Jahren. Das CCC Niedersachsen zählt damit zur ´Königsklasse‘ in der deutschen Krebsmedizin und schließt eine wesentliche Versorgungslücke in Niedersachsen. Wir sind im Gegensatz zu allen anderen Spitzenzentren ein sehr junges CCC und konnten trotzdem mit unseren Ideen und Konzepten überzeugen“, freut sich Prof. Dr. Volker Ellenrieder, Sprecher des CCC Niedersachsen und etablierter Krebsmediziner der Universitätsmedizin Göttingen.

„Wir freuen uns, dass die Deutsche Krebshilfe die hochwertige und innovative Versorgung unserer Patientinnen und Patienten sowie die exzellente Krebsforschung im CCC-N positiv bewertet hat. Diese Auszeichnung motiviert uns für die Zukunft“, sagte Ellenrieder am Mittwochmittag in Hannover. (Thomas Kopietz) 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.