Neues Projekt für Schüler

Uni öffnet  Alten Botanischen Garten als Klassenzimmer im Grünen

Forschen im Teich: Grünes Klassenzimmer im Alten Botanischen Garten in Göttingen. Foto: Schaub

Göttingen. Lernen abseits der Schulbank und direkt in der Natur: Das ist das Prinzip des Grünen Klassenzimmers, das die Universität Göttingen anbietet.

Uni-Präsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel eröffnete das Projekt am Freitag im Alten Botanischen Garten mit Unterstützer Thomas Oppermann, Mitglied des Bundestages, und André Schüller von der Sparkasse Göttingen, die das Projekt fördert.

Gemeinsam mit Gärtnerin und Sozialpädagogin Kerstin Rapp lernen Kinder in den Kursen zum Beispiel woher die Kräuter aus dem Teebeutel kommen oder wie eine Libellenlarve aussieht.

Mit ihren Keschern standen ein paar kleine Forscher auch schon am Teich bereit und fischten die ein oder andere Kreatur aus dem Wasser. „Wenn man den Kinder Gelegenheit und Raum bietet, sind sie ganz schnell da“, sagt Kerstin Rapp.

Mit dabei war auch Dr. Gabriele Weis. Die Diplombiologin hatte die Grüne Klasse 2004 gegründet und dann fast neun Jahre lang betreut. Sie wollte damals, dass Kinder Natur mit allen Sinnen begreifen, sie riechen, schmecken, fühlen und hören. „Ja, das geht auch bei Pflanzen“. Sie freute sich, dass die Strukturen für das Projekt jetzt vereinfacht seien.

Bei all den Entdeckungsmöglichkeiten im Alten Botanischen Garten wünschte sich Thomas Oppermann, noch mal Kind sein zu dürfen. (vsa)

Info:Grundschulen und Kitas können sich unter gruenesklassenzimmer@uni-goettingen.de anmelden.

Ein Kurs dauert 90 bis maximal 120 Minuten und kostet einen Euro pro Kind.

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