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Uni-Stadt Göttingen will kräftig Strom und Gas einsparen

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Von: Bernd Schlegel

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Hier wird in Göttingen Gas gespeichert: das Gasometer am Maschmühlenweg.
Göttingens Oberbürgermeisterin Petra Broistedt © Bernd Schlegel

Energie wird knapp. Deshalb will die Stadt Göttingen kräftig Gas und Strom einsparen. Jetzt werden konkrete Vorschläge dafür erarbeitet.

Göttingen – Die Göttinger Stadtverwaltung bereitet sich auf eine Gas- und Energieknappheit in diesem Winter vor. Deshalb hat Oberbürgermeisterin Petra Broistedt eine „Koordinierungsgruppe“ ins Leben gerufen. Sie soll bis Anfang September für die Stadt und ihre Tochterunternehmen konkrete Maßnahmen und Projekte zur Einsparung von Gas und Strom entwickeln.

In der Gruppe sind unter der Leitung des Ersten Stadtrats Christian Schmetz verschiedene Fachabteilungen der Stadtverwaltung vertreten. Dazu gehören die Bereiche Ordnung, Feuerwehr und Personal, aber auch Institutionen wie die Polizei und die Stadtwerke. „Die nächsten Monate werden herausfordernd sein. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns gemeinsam gut darauf vorbereiten. Die Devise lautet: Wir müssen jetzt Energie sparen, um im Winter keine kalten Füße zu haben“, macht Oberbürgermeisterin Broistedt deutlich. Jede eingesparte Kilowattstunde helfe, dass die bundesweiten Gasspeicher auch in der kalten Jahreszeit ausreichend gefüllt sind.

Wir müssen jetzt Energie sparen, um im Winter keine kalten Füße zu haben.

Göttingens Oberbürgermeisterin Petra Broistedt

Erster Stadtrat Christian Schmetz ergänzt: „Angesichts der drohenden Gasknappheit kommen wir um das Energiesparen nicht umhin. Deshalb sind alle aufgefordert, einen bestmöglichen Beitrag zu leisten: Die Stadtverwaltung und ihre Tochtergesellschaften, Unternehmen, Institutionen und die Stadtgesellschaft insgesamt.“

Ruft zum Energiesparen auf: Göttingens Oberbürgermeisterin Petra Broistedt.
Wir müssen jetzt Energie sparen, um im Winter keine kalten Füße zu haben. © privat/nh

Jeder kann laut Broistedt aktiv zum Energiesparen beitragen, in dem der Verbrauch von Strom und Wärme gesenkt wird. „Jeder Beitrag zählt“, sagt sie. Wer wissen will, wie man wo im Haushalt Energie sparen kann und welche Beratungs- und Förderangebote es gibt, kann sich hier informieren.

Die Stadt Göttingen will in Sachen Energiesparen mit gutem Beispiel vorangehen und an den Energiesparsonntag im April anknüpfen. Außerdem sollen präventiv Maßnahmen für den Fall erarbeitet werden, wenn die Gasvorräte zu früh erschöpft sind. Die Stadt ist dazu bereits im engen Austausch mit den Stadtwerken, der Göttinger Sport- und Freizeit GmbH, den Göttinger Verkehrsbetrieben, der Göttinger Wohnungsbaugesellschaft und weiteren städtischen Tochtergesellschaften.

Hier die ersten Einsparmaßnahmen auf einen Blick:

.„Über diese und weitere Maßnahmen werden wir uns in der Koordinierungsgruppe austauschen“, sagt Schmetz, und weiter: „Dabei stehen wir im engen Schulterschluss mit den Stadtwerken und werden uns auch mit dem Landkreis austauschen.“ Bei allen Überlegungen ist die Stadt auch im Austausch mit anderen Niedersächsischen Städten und dem Städtebund. Ziel sei es, dass die Kommunen sich bei ihrem Vorgehen bestmöglich abstimmen. (Bernd Schlegel)

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