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Uni-Stadt trauert um ihren früheren Bürgermeister Wilhelm Gerhardy

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Von: Bernd Schlegel

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Trauer um Wilhelm Gerhardy: Er starb im Alter von 82 Jahren.
Trauer um Wilhelm Gerhardy: Er starb im Alter von 82 Jahren. © privat/nh

Trauer in Göttingen: Wilhelm Gerhardy, der langjährige ehrenamtliche Bürgermeister, starb im Alter von von 82 Jahren.

Göttingen – Göttingen trauert um seinen langjährigen ehrenamtlichen Bürgermeister Wilhelm Gerhardy, der jetzt im Alter von 82 Jahren plötzlich verstarb.

Der selbstständige Bäckermeister engagierte sich über Jahrzehnte hinweg in der Kommunalpolitik. 1986 kam Gerhardy erstmals in den Rat und war von 2001 bis 2016 Göttinger Bürgermeister. Außerdem gehörte der Christdemokrat fünf Jahre dem Kreistag an.

„Er konnte sich für neue Ideen genauso begeistern wie für gelebte Traditionen und Bräuche. Als überzeugter Christdemokrat seit 1973 hat er die Arbeit und Ausrichtung der Göttinger CDU und die Kommunalpolitik vor Ort in verschiedensten Ämtern, wie auch des Bürgermeisters, maßgeblich mitgeprägt“, sagte am Mittwoch Bundestagsabgeordneter Fritz Güntzler , der um einen „langjährigen Weggefährten und und guten Freund“ trauert. Güntzler beschreibt ihn als einen besonnenen, ausgeglichenen und stets menschenfreundlichen Zeitgenossen. „Er war ein erfolgreicher und engagierter Unternehmer und hat das Handwerk stets mit Begeisterung und Leidenschaft – oft entgegen dem Mainstream – mit Blick für Qualität und Zukunft vertreten. Beharrlichkeit, Hartnäckigkeit und Zielstrebigkeit haben ihn ausgezeichnet und nicht nur zum Vorbild, sondern vielmehr zu einem hochgeschätzten Ratgeber gemacht“, sagte Güntzler. Gerhardys Engagement und seine Kompetenz haben dem Träger des Bundesverdienstkreuzes und Ehrenobermeister „Anerkennung in verschiedensten Bereichen“ verschafft.

„Aber gerade auch sein Tatendrang und die Ausrichtung, Bestehendes zu verbessern, Neues zu schaffen und dabei alle Beteiligten im Blick zu haben, haben uns seit langer Zeit verbunden und zu vielen persönlichen Gesprächen und intensiven Diskussionen geführt. Wer Wilhelm um seine ehrliche Meinung gebeten hat, hat diese bekommen, ob Zustimmung oder Kritik, aber stets mit Respekt“, sagte Güntzler.

Der Bundestagsabgeordnete erinnerte aber auch an Leuchtturmprojekte Gerhardys, wie das Brotmuseum: „Seine Energie und sein Enthusiasmus bleiben in Erinnerung. Der Verlust von Wilhelm Gerhardy für seine Familie, unsere Region und die vielen Institutionen und Vereine, in denen er ein wertvolles Mitglied war, ist nicht zu bemessen und hinterlässt eine große Leere. (Bernd Schlegel)

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