Schnelltests Universität Göttingen

Uni-Testzentrum in Göttingen: Freiwillige Tests wurden schon 100.000 Mal genutzt

Ein Mann überreicht einem anderen einen Blumenstrauß, weil er der 100.000. Getestete ist.
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Der 100.000. Getestete im Campus-Covid-Screen: Hendrik Wever (links), Masterstudent der Agrarwissenschaften, bekommt von Nico Gießler vom Hochschulsport der Universität einen Blumenstrauß.

Die Universität Göttingen setzt weiter auf ihr freiwilliges und kostenfreies Testangebot für alle Studierenden und Beschäftigten – und diese nutzen das Angebot extrem gut.

Göttingen – Das zeigt die Zahl der bisher Getesteten: Mitarbeiter im Testzentrum des Campus-Covid-Screen (CCS) in der „Mensa Italia“ haben die einhunderttausendste Speichelprobe entnommen – und danach zur Analyse ins Labor geschickt.

Von den bislang 100.000 Tests fielen lediglich 92 positiv aus, was einer Quote von 0,09 Prozent entspricht, teilt die Uni mit.

„Testperson“ Nummer 100.000 war Hendrik Wever, Masterstudent der Agrarwissenschaften im dritten Semester. Der 24-Jährige geht regelmäßig in das Testzentrum zum CCS, um Sicherheit für seine Präsenzveranstaltungen zu haben. „Das Angebot, in der Uni PCR-Tests machen zu können, ist super, zudem organisatorisch und im Ablauf sehr einfach.“

Als Dank für die Teilnahme an den Tests erhielt Wever einen Blumenstrauß und einen Gutschein für den Hochschulsport der Uni, der die Testzentren des CCS betreibt.

Um die Sicherheit von Studierenden und Uni-Beschäftigten im eingeschränkten Präsenzbetrieb zu garantieren, können sie sich regelmäßig freiwillig in der Mensa Italia und in einem Gebäude am Nordcampus per PCR-Test auf eine SARS-CoV-2-Infektion testen lassen. Das Projekt ging im November 2020 zunächst in den Pilot- und dann in den Regelbetrieb.

Über die Resonanz, aber auch die wenigen Positiv-Befunde ist Uni-Präsident Prof. Dr. Metin Tolan froh. Er dankt deshalb „allen Partnern und Förderern des Projekts für ihre Unterstützung – und natürlich allen unseren Studierenden und Beschäftigten, die dieses Angebot trotz der guten Impfquote an der Universität Göttingen regelmäßig nutzen“.

Mit der Testteilnahme würden alle Teilnehmer helfen, die Risiken bei Präsenzveranstaltungen auf dem Campus besser abzuschätzen. Gleichzeitig würde so der Verlauf der Pandemie in der gesamten Stadt zum Guten beeinflusst. Tolan merkt aber auch an, dass „der CCS nicht dazu gedacht ist, sich frei zu testen, sondern, um potenzielle Infektionsherde auf dem Campus zu entdecken.

Generell wirbt Metin Tolan auch für das Impfen: „Ich appelliere nochmals an alle, der Wissenschaft zu folgen und sich impfen zu lassen.“

Der CCS wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Medizinische Mikrobiologie und Virologie der Uni-Medizin Göttingen (UMG) und den Max-Planck-Instituten für Experimentelle Medizin, für biophysikalische Chemie sowie für Dynamik und Selbstorganisation entwickelt.

„Ich freue mich, dass das Angebot so gut angenommen wird“, sagt Prof. Reinhard Jahn, der das Projekt während seiner Amtszeit als Interimspräsident der Uni initiiert hatte. „Das Engagement und die Unterstützung unserer Partner am Göttingen Campus von Beginn an sind ein gutes Beispiel für die herausragende Zusammenarbeit hier am Wissenschaftsstandort Göttingen.“ (Thomas Kopietz)

Infos/Anmeldeformular unter uni-goettingen.de/campus-covid-screen.

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