Kinder könnten an Corona-Folgen sterben

UNICEF Göttingen ruft zu Spenden auf, um Kinder vor Coronafolgen zu schützen

Hunderttausende Kinder könnten dieses Jahr weltweit infolge der Corona-Krise und globaler Rezession sterben.

Die ehrenamtlich Engagierten der UNICEF-Gruppe in Göttingen warnen, dass die Pandemie zu einer existentiellen Bedrohung für die Gesundheitsversorgung, die Bildung und den Schutz der ärmsten Kinder der Erde wird. Deshalb rufen sie zu Spenden auf, um Kinder vor den Folgen der Coronakrise zu schützen, wie die UNICEF-Gruppe Göttingen mitteilte.

Schulschließungen, Kontaktbeschränkungen und der Wegfall von Einkommensmöglichkeiten treffen Kinder in Entwicklungsländern und in Krisenregionen besonders hart. Die Krise gefährde die fragile Grundversorgung der Kinder und setze sie großen Risiken aus, wenn beispielsweise Schulspeisungen ausfallen, Eltern ihre Arbeit verlieren und Impfkampagnen gestoppt werden.

„Es wird uns nur dann gelingen, Leben zu retten, wenn Regierungen, Unternehmen und private Spender alles tun, um die Kinder zu schützen“, sagt Dr. Hans-Joachim Merrem von der UNICEF-Gruppe in Göttingen. Je länger die Situation andauere, desto gravierender werden die Folgen für Kinder sein. „Deshalb müssen wir jetzt Zusammenhalt demonstrieren und dürfen den globalen Blick nicht verlieren“, betont Merrem. Weitere Informationen gibt es im Internet.

Rubriklistenbild: © Patrick Pleul/dpa/Archiv

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