Gelungene Premiere in der Paulinerkirche

Unicef Hochschulgruppe Göttingen veranstaltete Benefizkonzert zugunsten von Kindern im Jemen

+
Unicef Hochschulgruppe Göttingen Benefizkonzert für Kinder im Jemen in der Pauklinerkirche.

Göttingen. Eie Premiere war ein voller Erfolg: Erstmals veranstaltete die Unicef Hochschulgruppe Göttingen ein Benefizkonzert zugunsten von Kindern im Jemen. Und die historische Paulinerkirche war voll besetzt.

Durchs Programm führten die Moderatoren Anastasia de Lara und Domenic Hög. Sie klärten das Publikum über die aktuelle Situation im Jemen und der elf Millionen Kinder auf. Sie berichteten vom Konflikt zwischen aufständischen Milizen und loyalistischen Truppen, von militärischen Blockaden, die die Lieferung von medizinischen Hilfsgütern und Lebensmitteln verhinderten und von den über drei Millionen geflüchteten Menschen.

Die Wasser und Hygienesituation im Jemen sei unmenschlich und führe zu Cholera. Mehr als 1,2 Millionen Menschen im Jemen seien an Cholera erkrankt. Die beiden Moderatoren berichteten von der wichtigen Arbeit, die Unicef leiste. „Jedes betroffene Kind hat ein Gesicht, eine Lebensgeschichte und eine Familie. Hierfür möchten wir die Menschen sensibilisieren“, sagte Domenic Hög.

Dann wurde der erste Chor auf die Bühne gebeten: i dodici unter der Leitung von Tilman Prautzsch. Anschließend trat Andreas Jedamzik mit dem göttinger vokalensemble auf. Besonders das Lied „Irgendwo auf der Welt“ regte die Zuhörer zum Nachdenken an. „Irgendwo auf der Welt gibt’s ein kleines bisschen Glück und ich träum davon in jedem Augenblick. Irgendwo auf der Welt gibt’s ein bisschen Seligkeit und ich träum davon schon lange, lange Zeit“, lauten die ersten Zeilen.

Dann konnten die Besucher sich mit frisch gebackenen Waffeln, Kuchen und Glühwein stärken, die von Sponsoren gestellt wurden. „Besonders wichtig war es uns aber, die Pause zu nutzen, um noch einmal auf die Lage der Kinder im Jemen hinzuweisen“, betonten die Mitglieder Unicef Hochschulgruppe. Vielfältig gestaltete Stellwände und die Mitglieder der Hochschulgruppe, wie Luise Rexroth, teilten den Besuchern viel Wissenswertes zum Jemen mit.

Die zweite Hälfte des Abends wurde durch den Musa-Chor gestaltet, der ebenfalls durch Andreas Jedamzik geleitet wird. Der Chor wurde anschließend durch den tosenden Applaus des Publikums verabschiedet.

„Es war ein toller Abend! Vielen Dank für die schöne Organisation“, meldete sich ein Zuhörer. „Wir sind unendlich dankbar, dass so viele Menschen gekommen sind, um uns bei unserer Arbeit für Kinder im Jemen zu unterstützen“, sagte Luisa Hüsgen vom Leitungsteam.

Die Spendendosen, die vor allem in der Pause und zum Schluss des Konzertes durch das Publikum gefüllt wurden, enthielten am Ende gut 2000 Euro. „Mit diesem tollen Ergebnis haben wir nicht gerechnet“, erklärten Patryk Zapadka und Marina Wischnath.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.