Beginn in der kommenden Woche

Universität Göttingen lädt zur Ringvorlesung zum Rechtsextremismus ein

Dr. Katharina Trittel
+
Dr. Katharina Trittel, Politikwissenschaftlerin

Spannendes Thema für die öffentliche Ringvorlesung der Universität Göttingen im Sommersemester: Diesmal gehte es um Rechtsextremismus.

Göttingen – Die Veranstaltungen der Reihe „Die extreme Rechte – Bedrohungen und Gegenstrategien“werden online im Live-Stream stattfinden, an bestimmten Dienstagen um 18.15 Uhr.

Die Universität hat das Thema auch ausgesucht, weil sie auch Expertinnen und Experten in den eigenen Reihen hat. Ein Aspekt sei auch, dass extreme rechte Ideologien, Bewegungen und die damit einhergehende Gewalt auf dem Vormarsch seien.

Die zugehörigen Sichtweisen und Phrasen der Rechten tauchten auch zunehmend im Alltag auf – sichtbar nicht nur durch Schmierereien an Universitätsgebäuden.

Vor diesem Hintergrund nehme die Ringvorlesung Forschung und Praxiswissen zur Bedrohung durch Rechtsextreme und zu möglichen Gegenstrategien in den Blick.

Der erste Abschnitt der Ringvorlesung trägt den Untertitel „Bedrohungen“. Den Auftakt macht am Dienstag, 13. April, die Göttinger Politikwissenschaftlerin Katharina Trittel vom Institut für Demokratieforschung mit ihrem Vortrag über „Rechtsradikalismus in der politischen Kultur Niedersachsens“.

An der anschließenden Podiumsdiskussion nehmen neben Katharina Trittel auch Simone Rafael von der Amadeu Antonio Stiftung, Damian Ott vom Antifaschistischen Bildungszentrum und Archiv Göttingen sowie Anneliese Niehoff von der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen teil.

In weiteren Vorträgen wird es gehen um die Sprache der extremen Rechten, die Migration im Weltbild der extremen Rechten, den Rechtsnationalismus im Niedersachsen während der 1920er- und 1930er-Jahre sowie mit der Radikalisierung im Internet.

Der zweite Abschnitt der Ringvorlesung mit dem Untertitel „Gegenstrategien“ beginnt am Dienstag, 1. Juni, mit einem Vortrag des Publizisten und Soziologen Andreas Kemper zum Thema „Rechte Symboliken: Die AfD und der ,faschistische Fluss’ Björn Höckes“.

Weitere Themen sind der Umgang mit rechter Kultur, rechtspopulistischen Kommunikationsstrategien und rechtem Terror am Beispiel des NSU-Komplexes. Partner der Reihe ist die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Weitere Infos gibt es hier. (tko/epd/bsc)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.