Universität Göttingen: Mehr Geld vom Land für mehr Studienplätze

Altehrwürdige Georgia-Augusta: Die Universität Göttingen - hier das Auditorium am Weender Tor - wird 2016/17 neue Plätze für Studienanfänger einrichten. Dafür gibt es auch mehr Geld von der Landesregierung. Foto: Kopietz

Göttingen. Die Landesregierung will die Studienbedingungen in Niedersachsen weiter verbessern. Ein Schritt: Das Land gibt den Hochschulen 2016 mehr Geld, wenn diese mehr Plätze für Studienanfänger bereitstellen.

In der Summe fließen so in der dritten Phase des Hochschulpaktes mehr als 50 Millionen Euro an alle Hochschulen.

Ein Instrument der Finanzierung sind dabei die sogenannten Clusterpreise. Dabei wird berücksichtigt, dass die Studiengänge unterschiedlich teuer für die Hochschulen sind. So kostet ein Studienplatz in Naturwissenschaften etwa doppelt so viel wie in den Geisteswissenschaften. Die Landesregierung zahlt dafür unterschiedlich hohe Zuschüsse für neu geschaffene Studienplätze – die Clusterpreise.

Am Beispiel der Universität Göttingen heißt das nach den aktuellen Erhöhungen der Clusterpreise: Bei den Gesellschaftswissenschaften bedeutet das einen Anstieg von 3000 auf 3300 Euro. In den Naturwissenschaften von 7300 auf 8000 Euro – je Studienplatz.

Die Universität Göttingen plant im Rahmen des Hochschulpaktes zum Studienjahr 2016/17 mehr als 960 zusätzliche Studienplätze einzurichten.

Da die Clusterpreise um zehn Prozent steigen, heißt das: Die Uni Göttingen erhält aus dem rechnerisch insgesamt mit 50 Millionen Euro gefüllten Topf dann knapp 400.000 Euro mehr. Hochgerechnet auf die vierjährige Laufzeit wären das insgesamt bis zu 1,6 Millionen Euro, wie Uni-Pressesprecher Romas Bielke auf Anfrage unserer Zeitung mitteilt. Und es könnte noch mehr Geld kommen: „Für die kommenden Studienjahre ab 2017/18 sind weitere Kohorten geplant“, sagt Bielke.

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