Unterstützung aus Göttingen: Flüchtlinge können Online-Uni besuchen

Online-Studium im Internet: Das bietet ab sofort die Kiron Unversität interessierten Flüchtlingen. Rubrikenlistenbild: dpa

Göttingen/Berlin. Die Berliner Kiron Universität, die Flüchtlingen ein Online-Studium ermöglicht, bekommt Hilfe aus Südniedersachsen vom Unternehmen Data-Quest.

Das Göttingen Unternehmen unterstützt die Internet-Unimit Starthilfe für die Lernplattform „Stud.IP“. Die Idee bei dem deutschlandweiten Internet-Angebot: Flüchtlinge können online lernen und müssen ihre Zeit nicht tatenlos verbringen. Das Konzept der Uni sieht vor, dass die Flüchtlinge einen zweijährigen Sprachkurs für Deutsch und ein Studium auf Englisch absolvieren, das ihnen einen Einblick in viele Fachgebiete liefert.

Das ist ganz unbürokratisch möglich. Spätestens im dritten Jahr wechseln die Studierenden an Partnerhochschulen.

Hintergrund für das Hochschulangebot im Netz: Der Bürgerkrieg in Syrien hat viele junge Leute aus Ausbildung und Studium gerissen. Eine Fortsetzung des Studiums an deutschen Hochschulen ist aber ohne vollständige Papiere und gute Deutschkenntnisse nicht möglich.

„Wir waren sofort begeistert von der Idee, eine Bildungsmöglichkeit für Flüchtlinge anzubieten und haben spontan Hilfe zugesagt“, sagt Marco Bohnsack, Geschäftsführer der Data-Quest. Innerhalb weniger Tage richtete das Unternehmen mit ehrenamtlichen Helfern die digitale Infrastruktur für die virtuelle Hochschule ein.

Das Uni-Projekt auf Spendenbasis läuft gut an: Mehr als 1000 Studenten haben sich bereits eingeschrieben. Um das Bildungsangebot zu finanzieren, werden noch Unterstützer gesucht.

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