Bequem und mobil

Verbindung zwischen Grone-Nord und -Süd: Mitfahr-Bänke als Stadtbus-Ersatz

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Mitfahrbank im Göttinger Stadtteil Grone: Inge Wagner (SPD) nahm darauf Platz. Sie stellte das Projekt mit (hinten, von links) Maria Gerl-Plein, Ortsbürgermeisterin Birgit Sterr und Stadtbaurat Thomas Dienberg vor.

Göttingen. Ab sofort dürfte es für viele Einwohner eines Göttinger Stadtteils einfacher sein, zwischen Grone-Nord und Grone-Süd hin und her zu kommen: Zwei Mitfahrbänke machen es möglich.

Schon seit Jahren wünschen sich viele Einwohner im Göttinger Westen eine direkte Busverbindung zwischen beiden Bereichen des Stadtteils. Doch die Linie wurde aus Kostengründen immer wieder abgelehnt. Jetzt gibt es Abhilfe: An der St. Petri Kirche in Grone-Nord (Heinrich-Warnecke-Straße/Ecke Kirchstraße) und am Nachbarschaftszentrum in Grone-Süd (Deisterstraße/Elmweg) stehen die bequemen Ruhebänke.

Wer in den jeweils anderen Bereich von einem Autofahrer mitgenommen werden will, muss dort lediglich Platz nehmen. Das Wunschziel ist auf einem Schild zu lesen. Ortsbürgermeisterin Birgit Sterr ist davon überzeugt, dass viele Groner bereit sind, einen Fahrgast kostenlos mitzunehmen. Vor zwei Jahren hatte Maria Gerl-Plein (Bündnis 90/Die Grünen) im Ortsrat den Antrag für die Mitfahrbänke gestellt.

Jetzt wurde das Projekt vom Bauhof umgesetzt – „mit Bordmitteln“, wie Göttingens Stadtbaurat Thomas Dienberg bei einer Präsentation betonte, zu der auch Ortsratsmitglied Inge Wagner (SPD) gekommen war. Je nach Bedarf können noch weitere Ziele, zum Beispiel der Kauf-Park, ergänzt werden, so die Stadtverwaltung. Der Göttinger Stadtteil Grone ist mit der Idee übrigens nicht allein: Mitfahrbänke gibt es beispielsweise seit geraumer Zeit bereits unter anderem in Adelebsen und Gerblingerode.

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