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Verdi ruft zu zweitägigem Streik bei Tochter der Uni-Medizin auf

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Von: Bernd Schlegel

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Vor dem Haupteingang der Universitätsmedizin versammelten sich die am Freitag die Streikenden aus der UMG-Klinikservice GmbH.
Ende November gab es bereits vor dem Haupteingang der Universitätsmedizin einen Warnstreik von Beschäftigten der UMG-Klinikservice GmbH. (Archivbild) © Bernd Schlegel

Zu einem zweitägigen Streik bei der UMG-Klinikservice GmbH, einer Tochter der Göttinger Uni-Medizin, ruft die Gewerkschaft am Montag und Dienstag (12./13.12.2022) auf.

Göttingen – Die Verhandlungen zwischen Verdi und der UMG-Klinikservice GmbH, einer Tochter der Göttinger Uni-Medizin, sind abermals gescheitert. Die Gewerkschaft ruft nun für Montag und Dienstag, 12. und 13. Dezember, zu einem zweitägigen Streik auf. Das sagte Verdi-Gewerkschaftssekretär Thilo Jahn.

Verdi: Tarifverhandlungen stocken

Die Tarifverhandlungen stocken laut Verdi, weil die UMG-Tochterfirma nicht bereit sei, ein verhandlungsfähiges Tarifangebot zu unterbreiten.

„Bereits drei Verhandlungsterminen sind verstrichen ohne ein Entgegenkommen der UMG.

„Niedriglohn-Beschäftigte“ leiden unter Inflation

Die Beschäftigten in der Reinigung, Wäscherei und im Patiententransport leiden als Niedriglohn-Beschäftigte besonders unter der galoppierenden Inflation“, so Jahn. Gefordert werden auch 20 Prozent mehr Lohn und eine höhere Jahressonderzahlung. Bereits im November gab es deshalb einen Warnstreik.

Ausgliederung erfolgte im Jahr 2008

Gleichzeitig bedauert er, dass die Geschäftsführer der Klinikservice GmbH nicht bereit gewesen sei, auf Grundlage einer Notdienstverordnung eine für die weiteren Streiks bis Ende des Jahres abzuschließen. Die UMG-Klinikservice war 2008 ausgegliedert worden. (Bernd Schlegel)

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