Verdi bleibt bei Forderungen

Wieder Warnstreik in Göttingen am 14. März

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Erneuter Warnstreik in Göttingen: Auch am Mittwoch werden öffentliche Verkehrsmittel und kommunale Kitas von Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes bestreikt. 

Göttingen. Die Gewerkschaft Verdi hat für Mittwoch, 14. März, erneut zu Warnstreiks im Öffentlichen Dienst, für den öffentlichen Personennahverkehr sowie die Ver- und Entsorgung aufgerufen. 

Aktualisiert um 16.30 Uhr - Es ist bereits der dritte Warnstreik von Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes innerhalb von zehn Tagen. Am Montag und Dienstag wurden die Tarifverhandlungen zunächst fortgesetzt. Im Vorfeld hatte Verdi schon weitere Warnstreiks für den Fall angekündigt, dass es zu keiner Einigung kommen sollte.

Neben Wolfsburg wird wiederum Göttingen stark vom Streik betroffen sein. Das gilt für den Nahverkehr sowie kommunale Kitas. Die Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB) teilten dazu mit: „Es ist davon auszugehen, dass die GöVB am Mittwoch bestreikt wird und keine GöVB-Busse fahren. Wir bitten unsere Fahrgäste, sich bei Bedarf im Laufe des Tages über den aktuellen Sachstand oder Alternativen für Mittwoch zu informieren und auf andere Verkehrsmittel des VSN auszuweichen“, so Pressesprecherin Stephanie Gallinat-Mecke.

Der Landkreis wies am Dienstagnachmittag darauf hin, dass die GöVB am Mittwoch bestreikt wird und voraussichtlich keine Schülerbeförderung stattfinden wird.

Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass auch Mitarbeiter der städtischen Kindertagesstätte zum Streik aufgerufen werden. „Sollte es dazu kommen, werden die Kita Gartenstraße und Grone komplett bestreikt und somit geschlossen bleiben“, teilte die Stadt mit. Die Kita Elisabeth-Heimpel-Haus, Elliehausen, Ernst-Fahlbusch-Haus, Insterburger Weg, Rosdorfer Weg, Weende Nord und Weende West werden voraussichtlich Notgruppen anbieten, teilweise jedoch nicht für alle Betreuungsarten. Die Kita Geismar, Hetjershausen, Lönsweg und Pfalz-Grona-Breite könnten die Betreuung ohne Einschränkungen gewährleisten.

Verdi betonte, dass die Arbeitgeber bislang kein Angebot vorgelegt hätten. Die Gewerkschaft fordert sechs Prozent mehr Lohn (mindestens 200 Euro), 100 Euro mehr für Azubis sowie deren Übernahme und 20 Prozent Nachtschichtzulage für Angestellte der kommunalen Kliniken.

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