GöVB

Göttinger Verkehrsbetriebe testen vollelektrischen Bus

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Vollelektrischer Linienbus: Dieses Modell wird bis Ende Januar in Göttingen getestet.

Die Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB) testen bis Ende Januar einen neuen Elektro-Bus. Er wird auf den Linien 41/42 zwischen Grone-Nord und Weende-Ost/Papenberg eingesetzt.

Göttingen – Dieser vollelektrische Bus, der an der weißen Lackierung zu erkennen ist, wird zunächst zu bestimmten Zeiten auf den beiden Linien, die auf dem Betriebshof starten und enden, eingesetzt, um so gegebenenfalls sofort auf technische Probleme reagieren zu können. Auf dem Betriebshof kann der E-Bus auch aufgeladen werden.

Aufgrund der kurzen Einsatzzeit kann der Bus nicht auf den üblichen GöVB-Standard gebracht werden und daher nicht den gewohnten Service bieten. Er fährt ohne elektronische Ziel- und Innenanzeige sowie ohne Bordrechner. Der E-Citaro hat laut Herstellerangabe eine Reichweite von mindestens 150 Kilometern. Die GöVB erhoffen sich mit dem Testbetrieb einen ersten Eindruck von den Fahreigenschaften von vollelektrischen Bussen im Stadtgebiet Göttingen. Wenn möglich, soll der Bus in der zweiten Woche auch auf anderen Linien eingesetzt werden, um das Fahrverhalten auf Strecken mit starken Steigungen zu testen.

Auf den Linien 41/42 sind seit April 2018 Hybridbusse unterwegs. Sie fahren in der Innenstadt mit Elektroantrieb und schalten in den Außenbereichen auf Dieselantrieb um.

In den kommenden Jahren wollen die GöVB nach und nach Elektro-Busse anschaffen. Deshalb soll auf den Zietenterrassen an der Endhaltestelle Grete-Henry-Straße eine größere Ladestation für die künftige Busgeneration entstehen. 

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