Zweiter Fall in wenigen Tagen

Vermummte attackieren Göttinger Verbindungsstudenten

Göttingen. Erneut ist ein Verbindungsstudent in Göttingen von Vermummten angegriffen und verletzt worden. Es ist bereits der zweite Fall innerhalb weniger Tage.

Wie die Polizei berichtet, wurde der 20 Jahre alte Student am Sonntag gegen 18.20 Uhr auf der Theodor-Heuss-Straße von mehreren Vermummten als „Scheiß Burschi“ beschimpft und angegriffen. Bei der Attacke verletzten sie den Göttinger mit einer unbekannten Flüssigkeit im Gesicht und durch Tritte in den Unterleib.

Die Tat ereignete sich auf dem Fußweg in Höhe der Realschule. Der Student konnte sich auf ein angrenzendes Grundstück flüchten und so in Sicherheit bringen.

Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge, fuhr die Gruppe mit Fahrrädern auf dem Gehweg auf den 20-Jährigen zu und schüttete ihm dann plötzlich die Flüssigkeit ins Gesicht. Zwei Täter sollen danach auf das Opfer eingetreten haben. Die Flüssigkeit löste eine allergische Hautreaktion im Gesicht des jungen Mannes aus. Durch die Tritte erlitt der 20-Jährige weitere leichte Verletzungen.

Der Student trug zur Tatzeit keine Schärpe, die ihn sichtbar als Mitglied einer Studentenverbindung gekennzeichnet hätte. Wie er ins Visier der Täter geriet, ist zurzeit noch nicht bekannt.

Der 20-Jährige suchte nach der Attacke eigenständig ein Krankenhaus auf. Erst im Nachgang zeigte er die Tat bei der Polizei an. Die Polizei Göttingen hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet und bittet Zeugen um Hinweise unter Tel. 0551/491-2115.

Zweiter Fall 

Erst am vergangenen Donnerstag hatten ebenfalls mehrere Vermummte auf der Bürgerstraße einen 29 Jahre alten Angehörigen einer Göttinger Studentenverbindung angegriffenund durch Schläge und Tritte unter anderem im Gesicht verletzt Die Polizeiinspektion Göttingen geht bei beiden Taten von einer politischen Motivation aus. Die Täter werden in der gewaltbereiten linken Szene vermutet.

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