Mikrowelle könnte Auslöser gewesen sein

Feuer in der Küche: Frau bei Brand in Weende schwer verletzt

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Einsatz am späten Dienstagabend: Die Feuerwehr aus Göttingen musste eine Frau aus ihrer brennenden Wohnung in Weende retten.

Bei einem Wohnungsbrand im Ulmenweg im Göttinger Stadtteil Weende ist am Dienstagabend eine 55-jährige Frau schwer verletzt worden. Es soll eine Verpuffung gegeben haben.

"Die erste Meldung war, dass es im zweiten Obergeschoss brennen solle, Personen im Dachgeschoss um Hilfe rufen und eingeschlossen sind", sagte Dr. Martin Schäfer, Chef der Berufsfeuerwehr, am Abend. 

Die Einsatzkräfte wurden um 21.53 Uhr alarmiert und rückten mit dem Löschzug der Hauptwache, einem Fahrzeug der nahe gelegenen Feuerwache Klinikum und der Ortsfeuerwehr Weende aus. Parallel wurden mehrere Rettungswagen und ein Notarzt an den Einsatzort geschickt.

Bewohnerin mit schweren Brandverletzungen ins Krankenhaus

Wie sich bei Ankunft der Kräfte herausstellte, brannte nicht im zweiten Obergeschoss, sondern eine Etage tiefer eine Küche in voller Ausdehnung. 

Vermutlich hatte die Mikrowelle den Brand ausgelöst.

Auch andere Räume der Wohnung wurden in Mitleidenschaft gezogen. Die Mieterin wurde von der Feuerwehr gerettet und mit leichten Verbrennungen sowie einer Rauchgasvergiftung in die Universitätsmedizin Göttingen gebracht.

Brand war schnell gelöscht

Alle anderen Anwohner haben sich selbst ins Freie retten können, wie die Polizei mitteilte. Der Brand war nach rund 25 Minuten gelöscht, die Einsatzkräfte gingen mit schwerem Atemschutz vor.

Laut ersten Erkenntnissen der Polizei brach das Feuer im Küchenbereich aus. Was genau den Brand aber verursachte, ist bislang unklar. Das Erste Fachkommissariat hat die Ermittlungen dazu übernommen. Ob eine Mikrowelle ursächlich für den Brand war, müssen weitere Ermittlungen ergeben.

Der Brandort wurde beschlagnahmt. Nach Angaben der Polizei entstand bei dem Wohnungsbrand ein Schaden von rund 25 000 Euro. Neben der Polizei war auch die Göttinger Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Weende und zwei Rettungs- sowie Notarztwagen am Einsatzort. (ysr)

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