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In Göttingen gilt verschärfte Leinenpflicht für Hunde ab April

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Von: Bernd Schlegel

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An der Leine geführter Hund beim Spaziergang
Hunde müssen in der Regel an die Leine: Anfang April werden die Regeln wieder verschärft. (Symbolbild) © Bernd Weißbrod

Ab Anfang April gilt in Göttingen eine verschärfte Leinenpflicht für Hunde. Bei Verstößen droht in der Uni-Stadt ein hohes Bußgeld.

Göttingen – Wegen der „Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit“ gelten vom 1. April bis 15. Juli erneut besondere Regelungen für Hundehalter in Göttingen: Die Vierbeiner müssen in dieser Zeit in der freien Landschaft und im Stadtwald durchgehend an der Leine geführt werden. Darauf weist Stadtverwaltung hin.

Die freie Landschaft besteht aus den Flächen des Waldes und den übrigen freien Flächen, auch wenn sie innerhalb bebauter Ortsteile liegen. Dazu gehören zudem die Wege und Gewässer in diesen Bereichen. Die Regelungen sollen ein konfliktfreies Miteinander gewährleisten, ohne eine Gruppe übermäßig zu benachteiligen.

Aus diesem Grund appelliert die Stadt Göttingen an alle Hundebesitzer, sich daran zu halten. Das vermeidet Verwarn- und Bußgelder. Bei Verstößen gegen die Regelungen drohen Geldbußen von bis zu 5.000 Euro. Bei einem Erstverstoß liegt die Geldbuße in der Regel bei 100 Euro.

Der Leinenzwang gilt nicht, wenn die Hunde zur rechtmäßigen Jagdausübung, als Rettungshunde oder von Polizei, Bundesgrenzschutz oder Zoll eingesetzt werden. Auch ausgebildete Blindenhunde sind nicht betroffen.

Im Naturschutzgebiet Göttinger Wald und Kerstlingeröder Feld besteht ganzjährig Leinenpflicht, ebenso in den Wildschongebieten, die mit einem grünen Hinweisschild gekennzeichnet sind. Im Stadtgebiet müssen Hunde innerhalb und auf den Göttinger Wallanlagen an der Leine geführt werden. Das gilt auch auf dem Bahnhofsvorplatz auf der Ostseite und vor dem Neuen Rathaus.

Ein ausgewiesenes Freilaufgebiet ist die Hundewiese oberhalb der Calsowstraße – hinter den Schillerwiesen. Die Wiese ist teils von einer Hecke umgeben, aber nicht eingezäunt. Hundebesitzer haben dafür zu sorgen, dass nicht-angeleinte Tiere auf der Wiese bleiben. (Bernd Schlegel)

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