Pflichtmitteilung

Verschiebung in der Erbmasse Sartorius: Kein Einfluss auf das laufende Geschäft

Hauptversammlung der Sartorius AG: Sartorius-Erbin Karin Sartorius-Herbst im Gespräch.
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Hauptversammlung der Sartorius AG: Sartorius-Erbin Karin Sartorius-Herbst im Gespräch.

Innerhalb der Sartorius-Erbengemeinschaft gibt es eine Verschiebung. Allerdings hat diese Veränderung keinerlei Einfluss auf das das aktive Geschäft des Göttinger Unternehmen.

Göttingen – Konkret heißt es in der Pflichtmitteilung: Karin Sartorius-Herbst und die LifeScience Holding SCSp („LSH“), die von der Holding-Gruppe Amia geführt wird, haben „Optionsverträge zum Erwerb von insgesamt ca. 56,7 Prozent“ der Erbteile der Horst Sartorius Erbengemeinschaft von weiteren Mitgliedern der Familie Sartorius unterzeichnet.

Die Erbengemeinschaft hält 50,09 Prozent der Stammaktien der Sartorius AG. Zugriff auf die Aktien haben die Erben aber erst Mitte 2028.

Karin Sartorius-Herbst ist Mitglied der Sartorius Erbengemeinschaft, die nach dem Tod von Horst Sartorius im Jahr 1998 entstand. Die älteste Tochter von Horst Sartorius hält derzeit ein Drittel an der Erbengemeinschaft.

Die Vereinbarung (Option) soll bis Ende 2021 abgeschlossen werden. Über weitere Details der Transaktion haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart. „Die veränderte Zusammensetzung der Erbengemeinschaft hat keine Auswirkungen auf die strategische Ausrichtung und die Führung der Sartorius AG“, heißt es in der Mitteilung.

„LSH“ ist ein Investorenzusammenschluss (Konsortium) aus langfristig orientierten Unternehmern und Unternehmerfamilien, das von der Holing-Gruppe Armira geführt wird.

Die Holdinggruppe mit Sitz in München beteiligt sich an etablierten, marktführenden und schnell wachsenden Unternehmen in Europa mit dem Fokus auf Familienunternehmen und Technologie.  tko/bsc

sartorius.de

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