Wild wechselt häufiger die Straße

Viele Jagden im Landesforst: Forstämter bitten um erhöhte Aufmerksamkeit

Achtung: Jäger blasen zur Jagd. Foto:  Niedersächsischen Landesforsten

Landkreis Göttingen. In den Revieren der Niedersächsischen Landesforsten beginnen die herbstlichen Gemeinschaftsjagden. Die Forstämter bitten Autofahrer, Hinweise an Straßen und Waldwegen zu beachten und die Geschwindigkeit unbedingt an die Straßen- und Witterungsverhältnisse anzupassen.

 Darauf macht der Forst aufmerksam.

Vor allem in Waldgebieten und auf Landstraßen zwischen Feldern sollte man sich während der Dämmerung plötzlichen Wildwechsels bewusst sein. Das gilt insbesondere dann, wenn die alljährlichen Gemeinschaftsjagden beginnen. Denn wenn Wild die Straßenseite wechselt, kommt es selten allein. Es ist stets mit mehreren Tieren zu rechnen.

Außerdem verhält sich Wild auf der Straße unberechenbar und nimmt nicht immer den kürzesten Weg, sondern läuft auch gelegentlich vor dem Fahrzeug her. Bei den groß angelegten Jagden in den Landesforsten werden unter anderem Hunde eingesetzt, um möglichst effektiv und weiträumig alle Reviere zu bejagen. Ziel der Forstleute und Privatjäger ist es, den Bestand an Schalenwild - also Rehe, Rot- und Damwild sowie Schweine - zu verringern, heißt es weiter. „Wir sind zuversichtlich, den durchschnittlichen Abschuss der vergangenen Jahre auch in diesem Jahr zu erfüllen“, sagt Christian Boele-Keimer von den Landesforsten. (red/awe)

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