So viele Besucher wie noch bei beim Göttinger Seniorentag

Generationenarbeit verbessern: Brigitte Tuntsch von der Freien Altenarbeit Göttingen will Mehrgenerationenhäuser stärken. Foto: Brüßler
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Generationenarbeit verbessern: Brigitte Tuntsch von der Freien Altenarbeit Göttingen will Mehrgenerationenhäuser stärken.

Göttingen. So viele Interessierte wie noch nie tummelten sich beim siebten Tag der Göttinger Senioren an den rund 60 Messeständen in der Stadthalle, an der Kuchenbar und bei einer Podiumsdiskussion über bezahlbaren und altersgerechten Wohnraum.

Rund 60 regionale Institutionen aus der Alten- und Krankenpflege, Bildung, Sport und Wohlfahrt stellten ihre Angebote für ältere Menschen und deren Angehörige im direkten Gespräch und bei Mitmach-Aktionen vor. Erstmals waren die Universitätsmedizin sowie die Verkehrssicherheit der Polizei vertreten.

Ellen Richter von der Göttinger Stadtbibliothek freute sich über Rückmeldungen, was den Senioren in der Bibliothek fehlt und wie die Computerkurse ankommen: Inzwischen nutzen immer mehr Senioren Tablets, Skype und Facebook.

Schnulzenchor

Im großen Saal der Stadthalle gab es Kaffee und Kuchen sowie Musik und Unterhaltung vom Schnulzenchor des ASC und vom Klaus-Faber-Trio. Der Seniorenbeirat bot im kleinen Saal eine kommunalpolitische Diskussion über altersgerechten und bezahlbaren Wohnraum.

Frau Badura aus Northeim hörte sich die Podiumsdiskussion an, um Ideen für ihre Zukunft zu bekommen: „Mein Mann ist 80 und ich 78. Wir wohnen in einem Reihenhaus mit drei Stockwerken. Das ist im Alter nicht mehr machbar. Viel Neues war bei der Diskussion leider aber nicht dabei.“

Bilder vom Seniorentag

Göttinger Seniorentag

Göttinger Seniorentag
Göttinger Seniorentag © Göttinger Seniorentag
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Göttinger Seniorentag
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Wohnberaterin Brigitte Tuntsch von der Freien Altenarbeit hat ein besonderes Anliegen: „Ich möchte die Generationenarbeit verbessern und die Mehrgenerationenhäuser stärken. Der Wunsch der Menschen in solchen Einrichtungen zu leben ist da, nur das Angebot reicht noch nicht aus.“ Auch deshalb hatte sie für die Messe eine Karte entwickelt, mit der Senioren verschiedener Altersgruppen Wohnsituationen bewerten konnten, indem sie Steine in verschiedene Feld legten. Wohnen in einem sozialen Umfeld hatte eindeutig die Nase vorn.

Sportangebote

Die Geismarerin Renate Pfurr ist zum Göttinger Seniorentag gekommen, um sich umzuhören welche Sportangebote es gibt und wie es weitergeht, wenn man nicht mehr allein für sich sorgen kann. „Der Messe fehlt etwas der Pep, die Leute müssten mehr angesprochen werden und es müsste interaktiver sein“, wünscht sie sich.

Beim Handarbeitskreis des Sozialwerks Göttingen konnte man selbstgemachte Marmelade, Stricksocken und Mützen gegen eine Spende erwerben und sich über Veranstaltungen der Gruppe informieren.

Organisator Mirko Hönig von der Seniorenberatung Göttingen zeigte sich sehr zufrieden mit dem Seniorentag: „Die Rückmeldungen der Aussteller waren durchgehend positiv. Wir haben trotz des verregneten Nachmittags noch mehr Besucher gehabt, als im letzten Jahr.“

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