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Vier Rotary-Clubs pflanzten in Göttingen seltene Obstbäume

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Aktion der Rotarier: Dabei wurden für die Region typische, jedoch eher seltene Obstbäume gepflanzt. © Schröter

Göttingen. In einer gemeinsamen Aktion haben Mitglieder der vier Rotary-Clubs Göttingen, Sternwarte, Göttingen Süd und Göttingen-Münden am Ortsausgang von Geismar nahe der Steinmetzkurve seltene Obstbäume gepflanzt.

„Rotary-Weltpräsident Ian Riseley hat in diesem Jahr das Thema Umwelt auf die Agenda gesetzt“, erklärte Paul Hüppe vom RC Göttingen Süd. Mit Blick auf den Klimawandel solle daher jeder Rotarier weltweit einen Baum pflanzen. „Bevor wir in Deutschland nun Buchen oder andere weit verbreitete Bäume pflanzen, wollten wir lieber etwas Spannenderes machen“, sagte Hüppe.

Unter dem Motto „Obst für Göttinger Bürger“ habe man sich daher entschieden, 15 robuste und für diese Region typische, jedoch eher seltene Obstbäume zu pflanzen. „Darunter sind zahlreiche Apfelsorten von „Kassler Renette“ bis zum „gelben Edelapfel“, aber auch Zwetschgenbäume wie „Wangenheims Frühe“ oder „Büttners Rote Knorpel-Kirsche“.

Unterstützung von der Stadt

Unterstützung erhielten die Rotarier vom Fachbereich Stadtgrün und Umwelt der Stadt Göttingen. „Diese Aktion kam genau zur richtigen Zeit“, sagte dessen Leiterin Gudrun Friedrich-Braun. Angeregt von den Grünen im Rat will die Stadt nämlich in den kommenden Jahren die Freiflächen im Süden Geismars in einen Grüngürtel mit Pflanzinseln, neuen Wegen und Erholungsflächen verwandeln. „Dabei sollen landwirtschaftliche Nutzung, Naturschutz und Naherholung in Einklang gebracht werden“, sagte die Vorsitzende des Umweltausschusses des Rates, Sabine Morgenroth. Für den Kauf der vorgezogenen, rund sechs Meter hohen Bäume spendeten die Rotary-Clubs 1000 Euro. Noch wichtiger als das Geld aber war der Einsatz der rund 40 Frauen, Männer und Kinder, die trotz Kälte und Regens ihren Spaß bei der Arbeit hatten.

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