Feuerwehr rettete auch einen Hund

Drei Schwerverletzte bei Unfall auf A7 am Rasthof Göttingen

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Göttingen. Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Sonntagabend auf der Autobahn 7 nahe Göttingen drei Menschen schwer verletzt worden.

Der Unfall ereignete sich gegen 20:10 Uhr in Richtung Norden in Höhe der Raststätte Göttingen. Wie die Polizei mitteilt, hatte die Fahrerin eines VW aus Leiferde (Kreis Gifhorn) aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihren Wagen verloren und war in die Mittelschutzplanke gefahren, von wo aus der Bus zurück auf die mittlere der drei Fahrspuren geschleudert wurde. Hier blieb er unbeleuchtet stehen.

Dieser Artikel wurde aktualisiert am 26.12. um 12 Uhr

Ein nachfolgender 34 Jahre alter Fahrer eines BMW aus Hamburg fuhr auf dem mittleren Fahrstreifen. Im letzten Moment erkannte er den VW, lenkte sein Fahrzeug rechts an dem Bus vorbei, der BMW aber kollidierte mit der Außenschutzplanke und kam etwa 200 Meter weiter auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen.

Die Fahrerin des VW-Buses und die beiden Insassen des BMW, ein 34-jähriger Fahrer und seine 50-jährige Beifahrerin, wurden schwer verletzt in Göttinger Krankenhäuser eingeliefert. Zur Versorgung der Verletzten waren ein Notarzt und drei Rettungswagen vor Ort. Ein ebenfalls im VW-Bus mitfahrender Hund wurde von der Feuerwehr in Obhut genommen.

Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Rosdorf und Mengershausen leuchteten die Einsatzstelle weiträumig aus und verhinderten, dass Betriebsstoffe auf die Fahrbahn liefen. Die Autobahn 7 wurde für die Dauer der Unfallaufnahme und den anschließenden Reinigungsarbeiten zwischen dem Dreieck Drammetal und der Anschlussstelle Göttingen bis um 23 Uhr gesperrt.

Am Anfang des Staus hatte es ein Autofahrer zu eilig: Er missachtete die Vollsperrung und fuhr die Absperrung der Polizei nieder. Zum Glück wurde dort keine weitere Person verletzt. Die Schadenshöhe des Unfalls ist noch unbekannt.

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