Zum Weltfrauentag: Zeichen gegen Sexismus

Vier weibliche „Superkräfte“ am Dienstag im Jungen Theater

Göttingen. Am Vorabend zum Internationalen Weltfrauentag startet das Literarische Zentrum Göttingen zusammen mit dem Jungen Theater eine Veranstaltung – und dann wird hoffentlich auch die Autorin Laurie dabei sein, die wegen Krankheit zweimal in Göttingen absagen musste.

Feministische Superkräfte sind am Dienstag, 7. März, um 20 Uhr im Jungen Theater gebündelt. Es sind geladen: Sonja Eismann, Mitherausgeberin des Missy Magazine und Autorin von Ene Mene, Missy!, Hip-Hop Quing Sookee, die seit mehr als zehn Jahren gegen Sexismus und Homophobie rappt, Kulturwissenschaftlerin Mithu M. Sanyal, die sich in Vulva und Vergewaltigung zwei wichtigen Themen nähert; und Laurie Penny, die mit Fleischmarkt bereits ein Manifest des Feminismus veröffentlichte und im vergangenen Jahr ihren Erzählband Babys machen und andere Storys folgen ließ.

„Pussy grabs back!“ ist nur eine der Parolen, mit denen der Women’s March on Washington im Januar auf die Amtseinführung des neuen, mit sexistischen Aussagen um sich werfenden US-Präsidenten reagiert hat. Weltweit zeigte der Feminismus an diesem Tag zu Hunderttausenden seine Zähne.

• Feminist Four – Junges Theater Göttingen, Dienstag, 7. März, 20 Uhr; Karten: VVK neun und elf Euro, Abendkasse zehn und zwölf Euro.

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