Interview

Vintage Vegas spielten mit Giovanni Zarrella am Wochenende in Göttingen 

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Treffen in einem Göttinger Hotel: Vintage Vegas mit (von rechts) Inan Lima, Giovanni Zarrella, Giovannis Ehefrau Jana Ina und Tomas Sniadowski.

Die Crossover-Band Vintage Vegas gab ein Konzert auf dem Sartorius Campus im Göttinger Industriegebiet. Wir trafen die drei Musiker vorab im Hotel Freigeist am Groner Tor zum Gespräch. 

Vintage Vegas besteht aus Giovanni Zarrella, Inan Lima und Tomas Sniadowski, der in Northeim wohnt. Zarrella wurde einst als Sänger der Castingband Bro´Sis bekannt. Das Trio adaptiert bekannte Pophits und interpretiert diese als Swing-Nummern neu. Zudem präsentiert die Band eigene Kompositionen.

Wie läuft die Karriere von Vintage Vegas?

Giovanni Zarrella: Wir sind sehr zufrieden. Ich konnte dieses Jahr eine kleine Auszeit nehmen, um an meinem Solo-Album zu arbeiten. Trotzdem machen wir weiterhin Auftritte, weil unsere Band unheimlich etabliert und gefragt ist. 

Dafür haben wir auch gekämpft. Wir sind seit sechs Jahren zusammen und treten inzwischen beim Bundespresseball und der Weihnachtsfeier beim DFB auf.

Von wem kam die Idee zu Vintage Vegas?

Zarrella: Das war meine Idee. Ich wollte eine Swing-Band gründen, die aktuelle Pop-Songs in ein Swing-Gewand steckt. Und dann kam ich schnell auf Tom und Inan, die ich beide als Solo-Künstler kannte, Inan von den Popstars, Tomas habe ich in einer Bar in Köln kennengelernt, wo er einen Auftritt hatte.

Was ist Swop?

Zarrella: Diesen Begriff haben wir erfunden. Es bedeutet Swing meets Pop.

Inan Lima: Bei unserem ersten Band-Treffen in Düsseldorf haben wir überlegt, welche Musik wir spielen wollen. Dabei ist der Begriff Swop entstanden.

Seid ihr öfter in der Region Göttingen?

Zarrella: Ja, ich kenne die Region sehr gut durch Tom, der uns auch die Bar- und Clubszene gezeigt hat. Ich mag Göttingen mit den vielen Studenten, die eine gewisse Frische in die Stadt bringen.

Tomas Sniadowski: Wir hatten auch schon diverse Auftritte in Göttingen und Northeim, zum Beispiel bei Pop meets Classic oder in der Northeimer Stadthalle.

Giovanni, bereust Du es, kein Fußballprofi geworden zu sein?

Zarrella: Ich bin glücklich, wie es ist. Im nächsten Leben werde ich dann Fußballprofi. Am Ende hatte es nicht ganz gereicht. Wenn ich Fußballprofi geworden wäre, hätte ich keine Musik gemacht und die beiden Jungs nicht kennengelernt, was auch sehr schade gewesen wäre. 

Fußball und Musik sind meine großen Leidenschaften, ich könnte ohne beides nicht leben. Ich spiele noch regelmäßig Fußball, inzwischen bei den „Alten Herren“. Da lacht mich meine Frau immer aus.

Giovanni, Du warst vor Kurzem in Dubai im Osterurlaub. Wie war es?

Zarrella: Ich war mit meiner Frau und den Kids und einer sehr eng befreundeten Familie dort. Das versuchen wir jedes Jahr über Ostern zu machen, weil die Vereinigten Arabischen Emirate immer gutes Wetter garantieren. Wir sind gerne dort.

Du hast aus dem Urlaub erstmals ein Foto Deiner ganzen Familie auf Instagram gepostet, wenn auch nur von hinten.

Zarrella: Seit Jahren werden wir von den Medien und den Fans gefragt, wie unsere Kinder aussehen. Damals haben wir mit der Doku „Wir sind schwanger“ einen ersten Einblick gewährt, seit dem unsere Kids aber aus der Öffentlichkeit gehalten. Zu unserem 15-jährigen Zusammensein wollten wir einfach ein schönes Familienfoto posten.

Vermutlich verrätst Du auch uns nicht, wie deine Tochter heißt.

Zarrella: Das versuchen alle, aber wir verraten es nicht.

Was erwartet die Besucher bei euren Konzerten?

Sniadowski: Wir spielen ein Potpourri von Songs aus unserer Tour sowie vom ersten und zweiten Album, das noch nicht ganz fertig gestellt ist. Es gibt auch Solo-Songs von jedem von uns. Kurzum: Ein bunter Querschnitt aus cooler Swingmusik - auf deutsch, englisch, portugiesisch und italienisch.

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