Am Mahnmal wurden Kränze niedergelegt

Virtuelle Erinnerung an die Pogromnacht

Gedenken an die Pogromnacht: Jacqueline Jürgenliemk und Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler legten Kränze am Mahnmal nieder.
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Gedenken an die Pogromnacht: Jacqueline Jürgenliemk und Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler legten Kränze am Mahnmal nieder.

Die Gedenkstunde zur Erinnerung an die Progromnacht des Jahres 1938 musste diesmal wegen des Corona-Lockdowns und den damit verbundenen Kontaktbeschränkungen abgesagt werden.

Göttingen – Deshalb erinnerten die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und die Stadt Göttingen auf andere Weise an das Schicksal der damals in der Stadt lebenden Juden. Das Gedenken am Mahnmal auf dem Platz der Synagoge, wo vor 82 Jahren in der Nacht vom 9. auf den 10. November die Göttinger Synagoge brannte, beschränkte sich diesmal auf das stille Niederlegen zweier Kränze durch Jaqueline Jürgenliemk, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Göttingen, sowie Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler.

Für alle Bürger hatte die Göttinger Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) ein Video mit Beiträgen ihrer Vorsitzenden Esther Heling-Hitzemann, des Oberbürgermeisters, der jüdischen Studierendengruppe und von Schülern des Göttinger Max-Planck-Gymnasiums sowie dem abschließenden Kaddisch-Gebet erstellt.

Video: Gedenken zum 9. November

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