Für 2018

Jahresbilanz der Volksbank Kassel Göttingen: "Fusion trägt erste Früchte"

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Stellten die Bilanz für 2018 vor: die Volksbank-Vorstände (von links) Hans-Christian Reuß, Markus Bludau, Volker Stern, Martin Schmitt (Vorsitz) und Wolfgang Osse.

Der Vorstand der Volksbank Kassel Göttingen zog eine positive Bilanz des Geschäftsjahres 2018. In Kassel stellen sie die Zahlen am Donnerstag vor.

Früher als erwartet zahlt sich die Fusion zur Volksbank Kassel Göttingen aus. Die ursprünglich noch getrennt prognostizierten Betriebsergebnisse werden in der gemeinsamen Rechnung für das Geschäftsjahr 2018 deutlich übertroffen, freuten sich der Vorstandsvorsitzende Martin Schmitt und seine Vorstandskollegen Markus Bludau, Wolfgang Osse, Hans-Christian Reuß und Volker Stern bei der Vorstellung der Zahlen.

Die Bank zählt 551 Mitarbeiter, 35 Auszubildende und 132 300 Kunden im Raum Kassel und Göttingen. „Die Entscheidung, zwei führende Volksbanken in Nordhessen und Südniedersachsen zusammenzuführen, trägt bereits im zweiten Jahr der Fusion erste Früchte“, sagte Schmitt. Mit 3,5 Millionen Euro weise man einen Überschuss auf Vorjahreshöhe aus. Angesichts von Niedrigzins, Mehrkosten und fusionsbedingter Mehrarbeit (etwa IT-Zusammenlegung) sei man mit dem Geschäftsverlauf „hoch zufrieden“.

Vom Erfolg sollen auch die 56 601 Mitglieder der Genossenschaftsbank etwas haben. Ihnen wird – vorbehaltlich der Zustimmung in der Vertreterversammlung am 19. Juni – eine Dividende von vier Prozent ausgezahlt.

Die Bilanzsumme erhöhte sich von 2,79 auf 2,81 Milliarden Euro. Getragen werde das Ergebnis vom Kundengeschäft, weiter auf hohem Niveau bewege sich die Baufinanzierung. Beratungsqualität und zügige Kreditentscheidung hätten zum Erfolg beigetragen, meinte Schmitt.

Positiv habe sich auch das Geschäft mit Unternehmenskunden entwickelt. „Anfragen und Gespräche zur Begleitung von Investitionen haben deutlich zugenommen“, berichtete Schmitt.

Insgesamt wuchs das Kreditgeschäft um 47 Millionen auf 1,64 Milliarden Euro. Über alle Anlageformen hinweg seien 2,38 Milliarden Euro an Kundengeldern zugeflossen – 131 Millionen mehr als im Vorjahr. Den Schwerpunkt bildeten Wertpapiere.

In der Gewinn- und Verlust-rechnung ging das Zinsergebnis weiter zurück. Dem stehe ein höheres Provisionsergebnis gegenüber (siehe Grafik). Die Aufwendungen für den Geschäftsbetrieb verringerten sich von 53,9 auf 51,6 Millionen Euro. Damit seien die ursprünglichen Planungen übertroffen worden, so der Vorstandsvorsitzende.

Bei der Digitalisierung hat die Bank ausgebaut. Für die Geschäfte mit Computer und Smartphone werden Kunden etwa der digitale Anlageassistent „Mein Invest“ sowie Videoberatung, Chat und Co-Browsing angeboten. Weiter investieren will die Volksbank in die Hauptstelle Göttingen. Nach rund sechs Millionen Euro 2018 sind 2019 erneut rund vier Millionen für den Umbau vorgesehen.

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