Göttinger Wohnungsbaugenossenschaft

Volksheimstätte legt Rekordergebnis hin

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Gute Laune: Das Duo in der Geschäftsführung der Volksheimstätte Göttingen Thorsten May und Heike Klankwarth, haben angesichts der Rekordzahlen gute Laune.

Göttingen. Die Volksheimstätte eG Göttingen hat das erfolgreichste Geschäftsjahr hingelegt: 2016 brachte einen Gewinn von 1,6 Millionen Euro.

Mit einer Bilanzsumme von 90,78 Millionen Euro und einem Jahresüberschuss von 1,6 Millionen Euro verzeichnete die Wohnungsbaugenossenschaft das beste Ergebnis ihrer Firmengeschichte. Die Eigenkapitalquote lag bei gut 31 Prozent, die Eigenkapital-Rentabilität bei über fünf Prozent.

Resultate, die die Vorstände der Volksheimstätte, Heike Klankwarth und Thorsten May, mit Freude kürzlich während der Vertreterversammlung den etwa 110 Genossenschaftsvertretern und Gäste vorstellten. Sie berichteten auch über den Stand der realiserten und geplanten Bauprojekte.

Die anhaltende Niedrigzinsphase trug zum hervorragenden Ergebnis bei und trotz hoher Investitionen konnten die Dauerschulden der Genossenschaft erneut zurückgefahren werden, erläuterten Klankwarth und May.

Eine Entwicklung, die letztlich auch den Mitgliedern und Mietern zu Gute kommen, denn die Sollmieten lagen mit 5,28 Euro pro Quadratmeter deutlich unter den Vergleichsmieten im Verbandsbereich Niedersachsen-Bremen.

Die Vertreter sprachen sich einstimmig für die Bildung einer Bau-Erneuerungsrücklage von 1,2 Millionen Euro aus. Zudem stimmten sie für die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von vier Prozent das 260.000 Euro entspricht.

Gewählt wurde auch: Andreas Bartsch wurde als Aufsichtsratsvorsitzender einstimmig für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt. Ebenfalls einstimmig und für drei Jahre wurde Dr. Dieter Hildebrandt als Aufsichtsratsmitglied wiedergewählt.

5600 Mitglieder

Die Volksheimstätte Göttingen wurde 1948 gegründet, hat heute gut 5600 Mitglieder und unterhält 2480 eigene Wohnungen, sowie 1400 fremdverwaltete Wohnungen, dazu kommen Garagenanlagen in folgenden Göttinger Stadtteilen: Holtensen, Holtenser Berg, Weende I, Weende II, Nikolausberg, Geismar, Südstadt, Leineberg, Grone, Weststadt, Hagenberg sowie im Flecken Bovenden und der Gemeinde Rosdorf.

Für die Volksheimstätte Göttingen arbeiten zwei Vorstände und etwa 30 Mitarbeiter inklusive Auszubildende.

Aktuell größtes Projekt mit einem Volumen von etwa fünf Millionen Euro ist die Kernsanierung und Aufstockung der 1964 errichteten Gebäude Weserstraße 15, 17 und 19 im Stadtteil Leineberg. Die Arbeiten begannen im Frühjahr 2016 und sollen in diesem Jahr beendet sein. Dort enstehen dann auch kleinere Wohneinheiten, weil der Bedarf dafür groß ist. Die Miete soll bei 7,50 Euro/Quadratmeter liegen.

Die Bauforstschritte können über ein Web-Cam live beobachtet werden.

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