Nordbereich der Universität wächst

Volkswagen-Stiftung gibt 2,5 Millionen Euro für Göttinger Gemeinschaftsprojekt

Die biologischen Bauelemente synthetischer neuronaler Schaltkreise: Nervenzellen (rot) verbunden und vernetzt in einem dichten Geflecht von Gliazellen (grün). Immunmarkiert werden die beiden Zelltypen im Mikroskop sichtbar. Foto: MPI/Schottdorf

Göttingen. Das geplante Göttinger Campus-Institut „Dynamik biologischer Netzwerke“ erhält 2,5 Millionen Euro Fördergelder der Volkswagen-Stiftung.

Das geplante Göttinger Campus-Institut „Dynamik biologischer Netzwerke“ erhält 2,5 Millionen Euro Fördergelder der Volkswagen-Stiftung. Mit dem fakultätsübergreifenden Institut wollen die Universität Göttingen, die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und das Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation die biologische und biomedizinische Forschung am Standort Göttingen stärken.

„Die Einrichtung des Campus-Instituts ist für die Universität Göttingen von hoher strategischer Bedeutung“, betont Universitätspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel.

Federführend bei der Entwicklung: Das enstehende Campus Institut von Uni, Universitätsmedizin und Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation wird von einem Professor des MPI geleitet werden. Foto: Kopietz

„Die Förderung durch die VolkswagenStiftung ermöglicht uns, zukünftig die Integration mathematischer und experimenteller Ansätze in den Neurowissenschaften am Göttingen Campus weiter voranzutreiben, und darüber hinaus neue Themen in der Theorie biologischer Systeme anzugehen“, erläutert Prof. Dr. Fred Wolf vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation und designierter Gründungsdirektor des neuen Instituts.

Das Institut Dynamik biologischer Netzwerke baut auf dem Göttinger Bernstein Zentrum für computergestützte Neurowissenschaften auf. Es soll die Entwicklung quantitativer und systemischer Ansätze in der Biologie und Biomedizin am Göttingen Campus vorantreiben. Es wird mit drei Professuren und vier Nachwuchsgruppen ausgestattet. Sie bilden eine fakultätsübergreifende Schnittstelle für dieses Querschnittsthema der Lebenswissenschaften. Auch soll das Institut mit der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbh Göttingen (GWDG) eine Plattform für das wissenschaftliche Hochleistungsrechnen aufbauen. Das wiederum soll neben der Spezialisierung auf die Arbeiten des genannten Instituts auch allen Einrichtungen am Campus zur Verfügung stehen, was diesem mittelfristig hervorragende Forschungsmöglichkeiten bieten soll. (tko)

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