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Vorwürfe gegen Göttingens Ex-OB Köhler: Weitere Prüfung

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Von: Heidi Niemann

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Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler bei seinem Abschied der Göttinger Lokhalle.
Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler bei seinem Abschied der Göttinger Lokhalle. © Hubert Jelinek

Unzulässig, manipulativ, missbräuchlich: Wohl selten hat ein Verwaltungschef eine derart heftige Richterschelte bekommen wie der frühere Göttinger Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler.

Göttingen – Anfang November hatte das Oberverwaltungsgericht Lüneburg in einem Beschluss das Bewerbungsverfahren um die Besetzung einer Leitungsstelle in der Göttinger Stadtverwaltung gerügt.

Auch nach mehr als vier Monaten ist allerdings immer noch unklar, ob es ein solches Verfahren geben wird.

Inzwischen sei eine Stellungnahme eingegangen

Im vergangenen Dezember hatte das als Kommunalaufsicht fungierende Innenministerium auf Anfrage mitgeteilt, dass man zur Aufklärung des Sachverhaltes eine Stellungnahme der Stadt Göttingen angefordert habe. Diese liege bislang nicht vor. Auf neuerliche Anfrage hieß es nun, dass inzwischen eine Stellungnahme eingegangen sei, die jetzt ausgewertet werde.

Weitere Angaben könnten derzeit nicht gemacht werden, sagte eine Sprecherin. Das Ministerium wollte sich auch nicht dazu äußern, seit wann die Stellungnahme vorliegt. Anlass für die Prüfung eines möglichen Disziplinarverfahrens ist das Bewerbungsverfahren um die Leitungsposition im Fachbereich Personal und Organisation. (Heidi Niemann)

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