1. Startseite
  2. Lokales
  3. Göttingen
  4. Göttingen

Wahlkampfendspurt: Göttinger Christdemokraten setzen auf Optimismus

Erstellt:

Von: Bernd Schlegel

Kommentare

Wahlkampfendspurt: Unter der Gesprächsleitung des Kreisvorsitzenden Fritz Güntzler (3.v.r.) stellten sich die Direktkandidaten (von rechts) Ludwig Theuven, Carina Hermann, Stefan Henkel und Christian Frölich vor.
Wahlkampfendspurt: Unter der Gesprächsleitung des Kreisvorsitzenden Fritz Güntzler (3.v.r.) stellten sich die Direktkandidaten (von rechts) Ludwig Theuven, Carina Hermann, Stefan Henkel und Christian Frölich vor. © Bernd Schlegel

Die Christdemokraten im Landkreis Göttingen setzen beim Wahlkampfendspurt vor der Entscheidung an diesem Sonntag (09.10.2022) auf Optimismus.

Göttingen – Optimismus war das Wort, das bei einer Wahlkampfveranstaltung der Christdemokraten in Göttingen zum Endspurt vor dem Urnengang am Sonntag zu hören war. Ehrengast des Abends war Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther.

Der 49-Jährige machte deutlich, dass es sich lohnt bis zum letzten Moment zu kämpfen und verwies auf den Erfolg bei der Wahl im Mai im nördlichsten Bundesland. Dort holte die CDU 43,4 Prozent. Allein in den letzten Tagen vor der Wahl habe es einen Zuwachs um fünf Prozent gegeben. Dabei haben die Christdemokraten in Schleswig-Holstein im Herbst vergangenen Jahres noch deutlich unter 25 Prozent gelegen.

Zu seinem Erfolg habe wesentlich beigetragen, dass die Menschen sich darauf verlasse können, dass die Regierung in Kiel ihre Entscheidungen erklärt und klar führt. Dies sei beispielsweise in der Corona-Krise geschehen. Dies hätten die Zustimmungswerte für seine Regierung gezeigt. Diese politische Führung vermisst Günther bei Kanzler Olaf Scholz (SPD).

Gleichzeitig forderte er ein, dass wieder mehr Optimismus herrschen müsse. Für Günther ist klar: „Wir haben Chancen für die Zukunft.“ Gleichzeitig sei aber auch klar, dass die kommende zwei Jahre schwer werden.

Niedersachsen und Schleswig-Holstein hätte früh auf erneuerbare Energien gesetzt. Das zahle sich jetzt aus. Als Beispiel nannte er die Region Heide in Schleswig-Holstein, in der sich viele Firmen ansiedeln. Früher sei es oft so gewesen, dass junge Leute nach der Ausbildung nach Süddeutschland gehen. Günther geht davon aus, dass sich dieser Trend umkehren werde.

Ehrengast des CDU-Wahlkampfabends war Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther. Er macnte Mut für den Endspurt.
Ehrengast des CDU-Wahlkampfabends war Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther. Er machte Mut für den Endspurt. © Bernd Schlegel

Zuvor hatten sich die vier CDU-Direktkandidaten Carina Hermann (Wahlkreis Göttingen), Ludwig Theuvsen (Wahlkreis Göttingen-Münden), Christian Frölich (Wahlkreis Duderstadt) und Stefan Henkel (Wahlkreis Göttingen/Harz) während einer Gesprächsrunde mit dem CDU-Kreisvorsitzenden Fritz Güntzler vor.

Hermann hat sich unter anderem die Finanzierung der Sanierung des Deutschen Theaters in Göttingen auf die Fahnen geschrieben. Frölich will beispielsweise den Zweckverband Verkehrsverbund Südniedersachsen finanziell deutlich besser aufstellen. (Bernd Schlegel)

Auch interessant

Kommentare