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Waldboden im Landkreis Göttingen brennt: Feuerwehr schnell vor Ort

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Von: Bernd Schlegel

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In einem Waldstück bei Adlebsen brannte am Dienstag der Boden.
In einem Waldstück bei Adelebsen brannte am Dienstag der Boden: Glücklicherweise war die Feuerwehr schnell vor Ort und verhinderte Schlimmeres. © Feuerwehr Adlebsen

Im Landkreis Göttingen kommt es aktuell immer wieder zu Freiflächenbränden. Die Ursachen bleiben in der Regel aber im Dunkeln.

Adelebsen/Rosdorf – Die anhaltende Trockenheit sorgt für zusätzliche Probleme. Dadurch können schnell Freiflächenbrände entstehen, so zum Beispiel in dieser Woche im Bereich Adelebsen und Rosdorf. Glücklicherweise ist die Feuerwehr meist schnell zur Stelle.

So verhinderte die Feuerwehr am Dienstag in den Abendstunden einen größeren Waldbrand bei Adelebsen. Im Gebiet „Oberer Kuhlstallweg“ hatte eine Fläche von 50 Quadratmetern gebrannt.

Gegen 20 Uhr hatte ein Landwirt eine Rauchentwicklung im Bereich der Bramburg. Als die ersten Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Adelebsen an der Einsatzstelle eintrafen, brannte eine größere Fläche des Waldbodens. Während des Einsatzes wurden die Ortsfeuerwehren Barterode und Eberhausen nachalarmiert.

Flächenbrand in Adelebsen: Feuerwehr verhindert größeren Waldbrand

Es brannte auch an einem Steilhang. Nachdem das Feuer oberflächlich gelöscht war, musste der Waldboden aufwändig geöffnet werden, um alle Glutnester ablöschen zu können.

Nach etwa vier Stunden war der Einsatz schließlich beendet. Im Einsatz waren 60 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Adelebsen, Barterode und Eberhausen. Die Polizei war ebenfalls vor Ort. Die Beamten haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Ebenfalls am Dienstag brannte es im Bereich Rosenbaumweg in Rosdorf. Auch dort könnte die Feuerwehr Dank des schnellen Eingreifens den Brand zügig unter Kontrolle bringen. Dort ist die Brandursache ebenfalls noch ungeklärt.

Vermeidung von Flächenbränden: Stadt Göttingen ruft dazu auf, auf das Grillen in Parks zu verzichten

Um Freiflächenbrände zu verhindern, hat die Stadt Göttingen bereits dazu aufgerufen, nicht in den Parks zu grillen. Die Strahlungshitze beim Grillen und der Funkenflug von Grillkohle könnten schnell zu einem Flächenbrand führen. Auch Glasflaschen beziehungsweise Glasscherben können als Brennglas zur Entzündung durch Sonnenstrahlen führen, gleiches gilt für die Glut von Zigaretten.

Im privaten Bereich sollte unbedingt auf Gas-Abflämmgeräte zur Unkrautbeseitigung verzichtet werden. Auf Rasen oder Wiesen geparkte Autos stellen mit ihren heißen Katalysatoren ebenfalls eine Brandgefahr dar. (Bernd Schlegel)

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