Gewerkschaften fordern 5,5 Prozent mehr Gehalt

Warnstreik im Klinikum am Mittwoch: Notfälle werden behandelt

Blick auf die Universitätsmedizin Göttingen: Am Mittwoch gibt es dort ein ganztägigen Warnstreik. Foto: Kopietz

Göttingen. An der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) gibt es am Mittwoch, 25. März, erneut einen Warnstreik. Die Notfallversorgung im Klinikum ist aber gesichert.

Darauf weist die Universitätsmedizin in einer Pressemitteilung hin. Die Gewerkschaft Verdi hat zu dem ganztägigen Ausstand aufgerufen. Die Notfall- und Patientenversorgung ist an diesem Tag über eine Notdienstvereinbarung zwischen der UMG und der Gewerkschaft sichergestellt.

„Auch für diesen erneuten Warnstreik an der UMG haben wir die notwendigen Notdienstvereinbarungen mit der Gewerkschaft getroffen. Die Patienten können sich bei der Versorgung sicher fühlen“, sagt Dr. Martin Siess, Vorstand Krankenversorgung an der UMG. In einigen Bereichen der Patientenversorgung, wie beispielsweise im Zentral-OP und im Pflegedienst, kann es am Mittwoch zu Verzögerungen und Terminausfällen kommen. Der Vorstand der UMG empfiehlt deshalb allen Patienten, die am Mittwoch in der UMG Termine für Behandlungen erhalten haben, vorher in den behandelnden Kliniken anzurufen, ob der Termin stattfinden kann.

In dem aktuellen Tarifstreit fordern die Gewerkschaften 5,5 Prozent mehr Gehalt vom Land Niedersachsen, mindestens jedoch 175 Euro mehr. Außerdem sollen Einschnitte bei der betrieblichen Altersversorgung verhindert werden.

Kontakt: Universitätsmedizin Göttingen, Robert-Koch-Straße 40, 37075 Göttingen, Tel. 0551/39-0. www.med.uni-goettingen.de

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