Warnstreik der Metaller: Demonstration in Göttingen

Demonstration in Göttingen: Die Teilnehmer des Warnstreiks, zu dem die IG Metall aufgerufen hat, trafen sich am Schützenplatz. Foto: Schröter

Göttingen. Mitarbeiter aus 16 Betrieben der Metall- und Elektrobranche in Südniedersachsen traten am Mittwoch in den Warnstreik. Am Vormittag demonstrierten sie in Göttingen.

Die IG Metall hatte zu der Aktion aufgerufen, um nach zwei gescheiterten Tarifverhandlungsrunden ihren Forderungen von 5,5 Prozent mehr Lohn, einer neuen Altersteilzeit- und einer Bildungsteilzeitregelung Nachdruck zu verleihen. Gegen 9 Uhr trafen sich viele der Demonstrationsteilnehmer am Göttinger Schützenplatz.

Warnstreik der Metaller

Aktualisiert um 12.40Uhr 

Von dort aus zogen sie in die Innenstadt zum Gänseliesel, wo eine zentrale Kundgebung am Gänseliesel stattfand. Die Organisatoren von der IG Metall sprachen von rund 1000 Teilnehmern, tatsächlich dürften es jedoch etwas weniger gewesen sein. Aus Hann. Münden waren die Haendler & Natermann GmbH mit 45 Demo-Teilnehmern vertreten, die Metallumform Präzisionswerkstücke GmbH mit 80. Von der Carl Leipold GmbH aus Dransfeld demonstrierten 25 Mitarbeiter. Die Robert Bosch GmbH aus Willershausen war mit 100 Mitarbeitern vertreten.

Folgende weitere Betriebe beteiligten sich am Warnstreik: Novelis Deutschland GmbH, Robert Bosch GmbH, Göttingen, Mahr GmbH, John Crane BT GmbH, Sartorius LAB Instruments GmbH, Sartorius Stedim Plastics GmbH, Sartorius Stedim Biotech GmbH, Sartorius Corporate Administration GmbH und Carl Zeiss Microscopy GmbH (alle Göttingen) sowie AKG Thermotechnik GmbH & Co. KG, Spänex GmbH und Terex MHPS GmbH (beide Uslar). „Es ist an der Zeit, dass sich die Arbeitgeber in den Tarifverhandlungen bewegen“, sagte der Dransfelder Rüdiger Schild. Für gute Arbeit müsse es schließlich auch gutes Geld geben. (per)

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