Kundgebung vor dem Niedersächsischen Finanzministerium

Warnstreik: Sechs Busse fahren Donnerstag zur Demo nach Hannover

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Warnstreik im öffentlichen Dienst: Wie ihre Kollegen in Hamburg wollen auch die Göttinger Gewerkschaftsmitglieder streiken.

Göttingen. Der Warnstreik in der Tarifrunde der Länder läuft an: Am Donnerstag fahren Landesbeschäftigte aus Süd- und Ost-Niedersachsen mit sechs Bussen zur Demo nach Hannover. 

Die Gewerkschaft Ver.di ruft mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Gewerkschaft der Polizei (GdP) zum Warnstreik auf: Am Donnerstag wird es um 12 Uhr eine Demonstration und Kundgebung der Landesbeschäftigten vor dem Niedersächsischen Finanzministerium am Schiffgraben in Hannover geben.

Druck erhöhen

Man wolle so den Druck auf den Verhandlungsführer der Arbeitgeber und Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider erhöhen. Hauptredner ist Ver.di-Landesleiter Detlef Ahting.

Busse auch aus Göttingen

Aus dem Bezirk Süd-Ost-Niedersachsen fahren sechs Busse – auch aus Göttingen und Braunschweig – mit etwa 250 Teilnehmern nach Hannover.

Auch Beamte dabei

Auch Beamte werden sich an der Kundgebung beteiligen. Die Arbeitgeber wollen bisher keine Zusage geben, dass das Ergebnis der Tarifverhandlungen zeit- und inhaltsgleich auf die Beamtinnen und übertragen wird.

Die niedersächsischen Beamten wehren sich insbesondere gegen die Spaltung von Beamten und Angestellten und zeigen sich auch deshalb mit den Streikenden solidarisch.

Die Forderungen

Das sind die Forderungen im laufenden Tarifkampf:

• Erhöhung der Entgelte im Gesamtvolumen von sechs Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

• Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikant/-innenentgelte um 90 Euro monatlich.

• Verbindliche Übernahmeregelungen für Auszubildende und Zahlung eines Lernmittelzuschusses in Höhe von 50 Euro je Ausbildungsjahr

• Übernahme des Verhandlungsergebnisses für die Beamten. 

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