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Warnstreik von Erziehern und Sozialarbeitern in Göttingen: 100 Beschäftigte auf der Straße

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Von: Bernd Schlegel

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Streikaktion in Göttingen: Daran waren zahlreiche Erzieher und Sozialarbeiter beteiligt.
Streikaktion in Göttingen: Daran waren zahlreiche Erzieher und Sozialarbeiter beteiligt. © Verdi/nh

Etwa 100 Sozialarbeiter und Erzieher aus verschiedenen Einrichtungen waren am Dienstag (29.03.2022) in Göttingen im Warnstreik. Dazu hatte die Gewerkschaft Verdi aufgerufen.

Göttingen - Laut Verdi gab es auch in der zweiten Verhandlungsrunde noch keine Annäherung. Die öffentlichen Arbeitgeber weisen nach Angaben der Gewerkschaft die Forderungen pauschal zurück. Die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsbereich der Kommunen verlangen bessere Arbeitsbedingungen. Es geht aber auch um bessere Eingruppierungsmöglichkeiten. So sollen die Beschäftigte auf das Gehaltsniveau von Ingenieuren angeglichen werden, so die Forderung. Außerdem sind den Beschäftigten die Themen Entlastung und Fachkräftegewinnung wichtig.

„Die Kolleginnen und Kollegen sind echt sauber, dass ihnen erzählt wird, dass die Kassen leer sind und andererseits Milliarden von Euros für die Bundeswehr zur Verfügung gestellt werden“, so Verdi-Gewerkschaftssekretärin Diana Hennig.

In Göttingen waren etwa 100 Beschäftigte aus dem Bereich Sozial- und Erziehungsdienst dabei. In der Uni-Stadt liefen einige wenige städtische Kitas im Notbetrieb, der überwiegende Teil war geschlossen. An dem Warnstreik beteiligten sich unter anderem der KEI Kindergarten, Erzieherinnen der Städte Northeim, Einbeck und Osterode, sowie Sozialarbeiter der Stadt Göttingen, des Landkreises Göttingen sowie der Stadt Osterode. Weitere Warnstreiks sind am Mittwoch unter anderem in Braunschweig und Wolfsburg vorgesehen. (Bernd Schlegel)

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