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Was kann und macht die Robotik in der Pflege

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Von: Thomas Kopietz

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Leiterin und Moderatorin: die Medizinethikerin Prof. Silke Schicktanz.
Leiterin und Moderatorin: die Medizinethikerin Prof. Silke Schicktanz. © UMG

Ist der Einsatz von Robotern und Robotik-Systemen in der Pflege von Menschen eine Entlastung, gar ein Segen – oder gilt es der voranschreitenden Entwicklung gar Einhalt zu gebieten?

Göttingen – Um riesige Spannungsfelder geht es in einer Online-Podiumsdiskussion am Donnerstag, 24. Februar, von 19.30 Uhr bis 21 Uhr unter dem Thema: „Robotik in der Pflege. Auf- oder Abwertung von Sorgearbeit?“. Angeboten wird dieser Diskurs vom Instiut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) in der Reihe „Unser Gesundheitssystem von morgen“.

Die Teilnahme ist über Zoom-Link möglich. Nach Anmeldung wird der entsprechende Link zugesendet. Auf dem digitalen Podium kommen drei Expert*innen aus der Informatik/Medizintechnik, der Pflege- und Gesundheitsforschung sowie der Techniksoziologie zusammen.

Diskutiert werden die Einsatzmöglichkeiten von Robotik in der Pflege- und Sorgearbeit sowie die ethischen Dimensionen ihrer Anwendung. Frageestellungen sind: Wie weit möchten wir den menschlichen Faktor aus der Pflege herauskürzen und wo bringt der Einsatz von technischen Assistenzsystemen eine echte Entlastung für medizinisches Personal? Wie sollten diese Technologien gestaltet werden? An welcher Stelle sollten wie Pfleger*innen und Pflegebedürftige beteiligt werden.

Online-Debatte über Medizin der Zukunft

Als Experten sind dabei: Prof. Andreas Hein, Direktor Department für Versorgungsforschung sowie Professor für Assistenzsysteme und Medizintechnik, Uni Oldenburg. Prof. Martina Hasseler, Professorin für Klinische Pflege an der Fakultät Gesundheitswesen der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Wolfsburg. Sie ist stellvertretendes Mitglied der Ethikkommission der Pflegekammer Niedersachsen. Dr. Andreas Bischof, Mitarbeiter am Lehrstuhl für Medieninformatik der TU Chemnitz. Er forscht auch zu den ethischen Dimensionen von technischen Assistenzsystemen in Pflegekontexten.

Das Publikum an den Bildschirmen kann Fragen an das Podium zu stellen und damit zivilgesellschaftliche Perspektiven in die Diskussion einzubringen, wie die UMG ankündigt. Frau Professor Dr. Silke Schicktanz, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der UMG, und Frau Professor Dr. Catrin Misselhorn, Philosophisches Seminar der Uni Göttingen, moderieren die Veranstaltung.

Anmeldung via Online-Formular hier. (Thomas Kopietz)

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