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Wasserrohrbruch im Göttinger Süden: Hochhaus evakuiert, Reparatur bis in den späten Abend

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Von: Stefan Rampfel, Melanie Zimmermann

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Wasserrohbruch: Der Keller eines Hauses in der Göttinger Südstadt war vollgelaufen.
Wasserrohbruch: Der Keller eines Hauses in der Göttinger Südstadt war vollgelaufen. © Stefan Rampfel

Ein Wasserrohrbruch sorgt am Mittwoch (24.08.2022) für erhebliche Behinderungen im Göttinger Süden. Auch ein Hochhaus ist betroffen.

Göttingen – Große Wassermengen flossen am Mittwoch in den Vormittagsstunden die Von-Ossietzky-Straße und die Straße Am Steinsgraben in Göttingen herunter. Die Ursache war jedoch kein Regenschauer, sondern ein großer Wasserrohrbruch.

Der Schaden trat an einer sogenannten „400er-Wasserleitung“ auf – direkt im Garten eines Hochhauses an der Ecke zur Merkelstraße. Dabei handelt es sich laut Auskunft der Feuerwehr um eine Hauptleitung mit einem Durchmesser von 40 Zentimetern.

Laut eines Updates der Stadtwerke liegt die beschädigte Trinkwasserleitung in 2,40 Metern Tiefe. Der Tiefbauer ist bereits vor Ort, um die Leitung freizulegen. Auch das Wasser musste abgestellt werden. Die Feuerwehr ist tatkräftig dabei und pumpt den Keller der Von-Ossietzky-Straße 1 leer.

Wasserrohrbruch in Göttingen: Reparatur der Leitung zieht sich bis in den späten Abend

Die betroffenen Haushalte ohne Wasser, Reinckeweg 2, 4 und 6 wurden persönlich über die Situation informiert, teilen die Stadtwerke weiter mit. Die Reparatur der Leitung werde voraussichtlich bis in die späten Abendstunden dauern.

Anwohner verständigten die Feuerwehr, die mit mehreren Fahrzeugen der Hauptwache und der Feuerwache Klinikum anrückten. Der Keller des Hochhauses stand komplett unter Wasser und musste leergepumpt werden. Ein Bausachverständiger des Technischen Hilfswerkes (THW) wurde hinzugerufen, um die Standsicherheit des Wohnhauses zu überprüfen.

Das Hochhaus wurde komplett evakuiert. Gemeldet sind dort etwa 70 Personen. Die Polizei sperrte die Merkelstraße, die Straße Am Steingraben und die Von-Ossietzky-Straße in dem betroffenen Bereich komplett ab.

Die Stadtwerke waren vor Ort und sperrten das große Wasserrohr mit Schiebern ab, um die Wassermassen zu stoppen. Später sollte dies repariert werden. (Stefan Rampfel)

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