Freibadfest am 11. Juli ist Saisonhöhepunkt

90 Weender bereiten Freibad vor - Ortsrat fordert klaren Rahmenplan für Umbau

Fleißige Helfer: Ben und Frank Oettler (von links) zusammen mit Gerhard Vellmete befreiten den Weg am noch leeren Schwimmbecken des Freibades Weende von Laub und Ästen. Foto: Schröter

Göttingen. Mitglieder des Fördervereins haben am Samstag im Weender Freibad die Anlage aus dem Winterschlaf geholt. Sie bewiesen, wie sehr ihnen „ihr“ Schwimmbad am Herzen liegt.

Mehr als 90 der etwa 700 Vereinsmitglieder und andere freiwillige Helfer waren gekommen, um mehr als vier Wochen vor der Saisoneröffnung – geplant ist der 13. Mai – gemeinsam den Frühjahrsputz anzugehen.

Es wurden Liegewiese, Beete und Hecken hergerichtet, die Dachrinnen der Gebäude gereinigt, das Freibadgelände von Ästen und Zweigen befreit, Fahrradständer aufgestellt sowie Sandkasten, Volleyball-Feld und Soccer-Arena vorbereitet.

„Ich freue mich sehr über die rege Beteiligung, zumal der Winter und der Sturm im März ihre Spuren hinterlassen haben“, betonte der Fördervereins-Vorsitzende Eberhard Gramsch. Vom Kindergartenkind bis zum Rentner sei alles vertreten gewesen und alle hätten kräftig mit angepackt.

Die tolle Resonanz sei ein klares Zeichen an die Politik, wie sehr die Weender Bürger hinter ihrem Freibad und dessen Erhalt stehen.

Der Frühjahrsputz ist eine von vielen Aktionen, mit denen der Förderverein Freibad Weende in diesem Jahr das Betriebsergebnis des Bades verbessern möchte. Saisonhöhepunkt dürfte das Freibadfest am 11. Juli werden, bei dem neben dem traditionellen „Arschgranatencontest“ und einem Schnuppertauchen noch viele weitere Aktionen geplant sind. Weitere Infos und das gesamte Jahresprogramm ist auf der Internetseite unter www.freibad-weende.de zu sehen.

Auch in der Politik spielt das Thema Freibad Weende wieder eine Rolle: Die Fraktionen von SPD und Grünen im Ortsrat Weende fordern per Antrag von der Stadtverwaltung einen Rahmenplan für das Freibad und die öffentlichen Gelände drumherum. Denn ihrer Meinung nach fehlt für den Umbau des Freibades samt Bau einer ganzjährigen Begegnungsfläche dahinter keine genaue Planung.

Dazu gehört auch, dass ein Teil des Grundstückes an einen Investor verkauft werden soll.

„Wir erhoffen uns davon, dass es mit dem Umbau des Weender Freibades vorangeht“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Franc Pfahl. Das könnte dann auch die Standortwahl und den Bau des dringend benötigten neuen Gebäudes der Freiwillige Feuerwehr beschleunigen.

„Außerdem soll es die Stadtverwaltung daran erinnern, die Mittel für den Freibadumbau und das Feuerwehrgebäude in den nächsten Haushalt einzustellen“, ergänzt Ortsbürgermeister Hans-Albert Ludolph (SPD). Und vielleicht gehe mit der Rahmenplanung ja auch die Suche nach einem Investor für das südliche Freibadgelände besser von der Hand.

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