„Weender Engel“: Besuchsdienst kümmert sich auch um Migranten

Genesung durch Zuwendung: Ein „Weender Engel“ beim Brettspiel mit einer Patientin. Foto: nh

Göttingen. Die „Weender Engel“ sollen multikulturell werden.

Der ehrenamtliche Besuchsdienst im Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende, dessen „Engel“ bereits vielen Patienten in ihrer schweren Zeit der Krankheit beistehen konnten, sucht jetzt auch Menschen aus anderen Kulturkreisen.

„Die Verständigung bei Erkrankten mit Migrationshintergrund ist mitunter schwierig“, sagt Claudia Nalepa, Koordinatorin der „Engel“. Sie organisiert auch die nächste Schulung, die im Oktober beginnen soll.

Vor allem Patienten, die wegen ihrer Erkrankung mehr Zuwendung benötigen oder deren Angehörige weit entfernt wohnen, kann durch Gespräche, einem Spaziergang durch den Therapiegarten oder beim Vorlesen aus einem Buch geholfen werden. Denn: Ängste und Sorgen in Ruhe auszusprechen oder den Krankenhausalltag einmal vergessen zu können, hilft bei der Genesung.

In der Schulung werden wichtige Informationen vermittelt, die nötig sind, um die Aufgabe als „Weender Engel“ zu meistern. Regelmäßige Treffen des Teams und kleine Schulungen bieten auch im weiteren Verlauf Sicherheit. Derzeit besteht der Besuchsdienst aus 32 ehrenamtlichen „Engeln“ aus Stadt und Landkreis Göttingen.

Für Anfragen steht Claudia Nalepa unter (0551) 5034-1557 zur Verfügung.

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