Weender Krankenhaus: 4600 Stunden bis zum Krankenpflege-Examen

Glückliche Gesichter: Die examinierten Krankenpflegerinnen und -pfleger haben die Abschlusszeugnisse im Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende erhalten. Foto: nh
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Glückliche Gesichter: Die examinierten Krankenpflegerinnen und -pfleger haben die Abschlusszeugnisse im Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende erhalten.

Göttingen. 15 Gesundheits- und Krankenpflegeschülerinnen und -schüler haben nach dreijähriger Ausbildung im Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende ihre Zeugnisse erhalten.

Und das nach 2100 Stunden theoretischen Unterrichts, 2500 Stunden praktischer Ausbildung, 14 Stationen, acht Ambulanzen, unzähligen Patienten, vielen Klausuren und drei Praxisprüfungen.

Die Übergabe der Zeugnisse fand im feierlichen Rahmen mit Vertretern der Krankenhausleitung, den Leitungen der Stationen und Abteilungen, den Praxisanleitern und den Angehörigen der Examinierten statt.

Eine weitere gute Nachricht: Das Weender Krankenhaus wird sechs der frisch Examinierten in ein Arbeitsverhältnis übernehmen.

Folgende Absolventinnen haben ihre Zeugnisse erhalten: David Bosem, Isabell Bröhm, Johanna Dietrich, Luisa Düerkop, Annekatrin Girsig, Janna Hein, Marko Jarvis, Julia Kosanke, Henrike Kuhlemann, Manuela Neuendorf, Sabrina Schäfer, Katharina Schmidt, Laura Seitz, Claudia Stange, Daniel Vorwald

„Sie haben den Beruf gewählt, um kranken Menschen zu helfen“, sagte Prof. Dr. Michael Karaus, Medizinischer Geschäftsführer des Weender Krankenhauses. „Doch Sie können nicht nur helfen, Sie empfangen auch die Dankbarkeit der Patienten.“ Dabei sei es wichtig, so Karaus, den Patienten nicht als Nummer, sondern ganzheitlich als Patient zu sehen.

„Es gibt derzeit fast keinen anderen Beruf, der so nachgefragt wird, wie der Pflegeberuf“, sagte Kursleiterin Gabriele Creemer. Und: „Die Akademisierung des Pflegeberufes wird kommen.“

Craemer ließ die vergangenen drei Jahre in ihrer Rede noch einmal Revue passieren. Die Schulleiterin Ursula Roth präsentierte Fotos aus den vergangenen drei Ausbildungsjahren.

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