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Wegen Wochenmarkplatz-Umbau nun Umzug an die Göttinger Johanniskirche

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Von: Per Schröter

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Neuer Platz, neuer Lieferservice für Wochenmarkt: von links Felix Dossmann (Paketdienst Grünfuchs), Claudia Schmalenbach (Vorstand Interessengemeinschaft Göttinger Wochenmarkt), Gänseliesel Sarah Schäter sowie Sabrina Vogeler und Gabriele Albrecht (beide Vorstand Interessengemeinschaft Göttinger Wochenmarkt).  
Neuer Platz, neuer Lieferservice für Wochenmarkt: von links Felix Dossmann (Paketdienst Grünfuchs), Claudia Schmalenbach (Vorstand Interessengemeinschaft Göttinger Wochenmarkt), Gänseliesel Sarah Schäter sowie Sabrina Vogeler und Gabriele Albrecht (beide Vorstand Interessengemeinschaft Göttinger Wochenmarkt).   © Per Schröter

Rund zwei Millionen Euro investierte die Stadt Göttingen in den Wochenmarkt. „Die Resonanz der Besucher ist großartig“, freut sich Sabrina Vogeler, Vorsitzende des Vereins Interessengemeinschaft Göttinger Wochenmarkt.

Göttingen – Um den Wochenmarktplatz an der Göttinger Hospitalstraße für Anwohner, die angrenzende Gastronomie, die Marktleute und die Besucher attraktiver zu machen, investiert die Stadt Göttingen rund zwei Millionen Euro in seine Umgestaltung (die HNA berichtete).

Während der umfangreichen Bauarbeiten, die im November abgeschlossen werden sollen, werden die Wochenmarktstände jeweils dienstags von 10 bis 13 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr rund um die Johanniskirche aufgebaut. Bei der Premiere kam das neue Konzept gut bei den Besuchern an.

„Die Resonanz der Besucher ist großartig“

„Das finde ich absolut super“, war Beate Hanstein voll des Lobes. „Es ist einfach so schön hier mit der Kirche in der Mitte und den Marktständen drumherum“, meinte die begeisterte Wochenmarktgängerin. „Wenn es nach mir ginge, könnte das in Zukunft so bleiben.“

Mit ihrer Meinung scheint die Göttingerin nicht alleine dazustehen. „Die Resonanz der Besucher ist großartig“, freut sich Sabrina Vogeler, Vorsitzende des Vereins Interessengemeinschaft Göttinger Wochenmarkt.

Zustimmung der Kunden ist wichtig

Bei der Premiere am Dienstag sei der Markt „sehr gut“ frequentiert gewesen. Und auch wenn am Donnerstag immer wieder etwas Regen vom Himmel fiel, waren die Stände dennoch gut besucht.

Genauso wichtig wie die Zustimmung der Kunden ist dem Verein aber auch die der Marktbeschicker. „Die durchweg positive Rückmeldung zeigt uns, dass sich unsere monatelange Vorarbeit auszahlt hat“, sagte Sabrina Vogeler.

Vom Aufbau der Marktstände am Morgen über die Versorgung mit Strom und Wasser bis zum Abbau und der Abfahrt am Nachmittag habe an den ersten beiden Markttagen alles reibungslos geklappt.

Neu gegründeter Paketdienst Grünfuchs hat „Pop-Up-Store“ eingerichtet

„Jetzt müssen wir zwar noch abwarten, wie es am Samstag läuft, wenn noch mehr Beschicker da sind, aber ich denke schon jetzt, dass alle Beteiligten sehr zufrieden sein können“, so Vogeler.

Freude herrscht auch bei Felix Dossmann, Initiator des neu gegründeten Göttinger Paketdienstes Grünfuchs. An der Ecke Johannisstraße/Pandektengasse und damit unmittelbar am aktuellen Wochenmarktgelände hat der Paketdienst in einem leerstehenden Geschäftsraum der Göttinger Galeria Karstadt Kauhof-Filiale einen „Pop-Up-Store“ eingerichtet.

Von dort aus können Marktbesucher ihre Einkäufe für einen Kostenbeitrag von drei Euro im Stadtgebiet (nach Rosdorf, Herberhausen oder Nikolausberg für fünf Euro) noch am selben Tag direkt vor die eigene Haustür liefern lassen – und das per Lastenfahrrad und damit völlig emissionsfrei.

Pilzsuppe, Bratwurst und Kartoffelspalten

„Während der Wochenmarktzeiten wird unser Store permanent besetzt sein, so dass die Kunden ihre Einkäufe dort abgeben und dann später zuhause wieder in Empfang nehmen können“, sagt Felix Dossmann.

Anlässlich des Umzuges an die Johanniskirche haben sich die Wochenmarktbetreiber für Samstag etwas Besonderes ausgedacht. „Dann wir es einen leinen Street-Food-Markt“ geben, bei dem es an den Ständen kleinen Leckereien geben wird“, sagt Sabrina Vogeler.

Von Pilzsuppe über Bratwurst und Kartoffelspalten bis zum leckeren Eis sei für jeden Geschmack etwas dabei. „Ein Besuch lohnt sich also gleich doppelt“, so Sabine Vogeler. (Per Schröter)

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