Visite des Ministerpräsidenten

Weil besucht Unternehmen in Osterode: Piller und die Herausforderungen

Rundgang: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (rechts) besuchte die Firma Piller in Osterode und kam dabei mit Geschäftsführer Dr. Detlev Seidel ins Gespräch.
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Rundgang: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (rechts) besuchte die Firma Piller in Osterode und kam dabei mit Geschäftsführer Dr. Detlev Seidel ins Gespräch.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) schaute in Osterode beim Unternehmen Piller vorbei. Er wollte sich ein Bild über neuen Entwicklungen von unterbrechungsfreien Stromversorgungssystemen.

Osterode – Der Rundgang mit Geschäftsführer Dr. Detlev Seidel und Betriebsratsvorsitzenden Ingo Schlange führte auch durch die Fertigung. Weil erfuhr so, an welchen innovativen Produkten Piller derzeit arbeitet und welche Herausforderungen es im Hinblick auf die steigende Digitalisierung und die Energiewende zu meistern gilt.

Weil zeigte sich erstaunt darüber, dass beim Global-Player Piller mit annähernd 1000 Mitarbeitern weltweit sowie 650 in Osterode und Bilshausen, nichts vom Band fließt und großer Wert auf die handwerklichen Fähigkeiten und Erfahrung der Mitarbeiter gelegt wird.

„Piller hat fast nichts Automatisiertes, keine Roboter, aber dafür eine recht hohe Fertigungstiefe. Handarbeit ist bei Piller das A und O“, betonte Seidel, der auch erläuterte, wie gerade die Produktpalette der einzigartigen kinetischen Energiespeicher helfen kann, die Integration regenerativer Energieerzeugungsanlagen in stabile Netze zu unterstützen.

Aber Seidel sprach auch die aktuellen Herausforderungen für das Unternehmen an, wie die stark steigenden Energie- und Rohstoffpreise, Materialknappheiten und noch bestehende Corona-Beschränkungen mit den daraus resultierenden bürokratischen Hemmnissen.

Wichtig sei auch für Piller die Attraktivität der Region Südniedersachsen und die Arbeit der Südniedersachsenstiftung. Die weitere intensive Förderung Südniedersachsens als Zukunftsregion sei eine bedeutende Aufgabe für die Landesregierung. (Thomas Kopietz)

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