Projekt setzt auf digitale Angebote

Welcome-Center in Göttingen: Hilfe für Hochqualifizierte

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Blick auf den Göttinger Campus: Wissenschaftler und Fachkräfte aus dem Ausland sollen künftig von einem zentrale Welcome-Center für Südniedersachsen betreut werden. 

Göttingen. Internationale Wissenschaftler sowie Fach- und Führungskräfte, die in der Region Südniedersachsen arbeiten wollen, werden zukünftig noch besser unterstützt. Für sie soll es ein zentrales Welcome-Center für Südniedersachsen geben.

Die Universität Göttingen plant das Projekt mit der Südniedersachsen-Stiftung und dem Fachkräftebündnis Südniedersachsen. Es ist eines der Leitprojekte im Südniedersachsenprogramm. Die Unternehmen Otto Bock, KWS Saat und Sartorius, die auch assoziierte Partner des Göttingen Campus sind, fördern den Aufbau.

Das gemeinsame Welcome-Centre führt vorhandene Angebote zusammen: das Welcome-Centre der Universität für Akademiker und das GeniusGöttingen-Angebot der Südniedersachsen-Stiftung für die Wirtschaft. Dabei wird auf digitale Angebote gesetzt: Wer sich für eine Tätigkeit in Südniedersachsen interessiert, soll zukünftig auf einer mehrsprachigen Internet-Plattform einen schnellen Überblick über alle Willkommensangebote erhalten, die ihn bei der Ankunft unterstützen können. Auch eine App für mobile Endgeräte ist geplant. Darüber hinaus wird es weiterhin eine intensive persönliche Betreuung geben, deren Angebote ausgebaut werden sollen.

„Wissenschaftler sowie Fach- und Führungskräfte der Wirtschaft entscheiden sich häufig gegen einen Wechsel nach Göttingen oder in diese Region, wenn für die Partnerin oder den Partner kein adäquater Arbeitsplatz gefunden wird“, sagt Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin für Internationales der Universität Göttingen und Initiatorin des Projektes. Durch die bessere Vernetzung aller Akteure können zukünftig schneller bessere Angebote generiert werden.

„Wir wollen nicht nur den Göttingen Campus intensiver unterstützen, sondern auch stärker auf kleinere und mittlere Unternehmen in der Region Südniedersachsen zugehen, um deren Fachkräftebedarf angemessen gerecht zu werden“, ergänzt Klaus Hoffmann, Vorstandsvorsitzender der Südniedersachsen-Stiftung.

Neben dem Fachkräftebündnis und der Südniedersachsen-Stiftung sind an dem Projekt auch die Universitätsmedizin Göttingen und das Deutsche Primatenzentrum beteiligt. Engagieren wollen sich auch die Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) und die PFH Private Hochschule Göttingen. Die Max-Planck-Institute und das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum prüfen eine Mitwirkung. 

Kontakt: Welcome-Center der Uni Göttingen. Von-Siebold-Straße 2, 37075 Göttingen, Tel. 0551/39-21352.

www.uni-goettingen.de/de/87827.html

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